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Italienischlehrer werden und Italienisch privat zu Hause unterrichten: So geht’s!

Von Eva, veröffentlicht am 08/10/2018 Blog > Sprachen > Italienisch > Wie kann ich von zuhause Italienisch Privatlehrer werden?

Im Zeitalter des Internets ist es ein Leichtes, alles von zu Hause aus zu erledigen.

Einkaufen, mit Freunden am anderen Ende der Welt sprechen, im Home-Office arbeiten, aus der Ferne studieren, und, und, und.

Aber ist es auch möglich, einen Beruf von zu Hause aus zu erlernen und auszuüben?

Online-Kurse und ein Diplom abschließen sind von zu Hause aus eher unkompliziert. Fernunis und Online-Kurse zeigen uns das jeden Tag. Viele Studenten bevorzugen sogar das Studium von zu Hause aus und lieben die Freiheiten.

Die Berufswelt hingegen fordert Praxis und Erfahrung. Im Bereich des Privatunterrichts zu Hause kann Erfahrung einen großen Unterschied machen.

Wer Italienischlehrer werden möchte, muss gut organisiert und vor allem ein guter Pädagoge sein. Das lernt man mit der Zeit, aber auch mit Erfahrung – persönlicher oder beruflicher.

Wenn Du Italienischlehrer an öffentlichen Schulen werden möchtest, musst Du Dein Fach auf Lehramt studieren.

Darauf folgt das Referendariat, das ist die praktische Phase der Lehrerausbildung. Nach 18 oder 24 Monaten (je nach Bundesland) hast Du genug unter Aufsicht unterrichtet und gelernt. Dann bist Du Lehrer.

Referendare unterrichten weniger als Lehrer, denn sie sollen so viel wie möglich lernen. Die praktische Seite der Pädagogik, wie das Leben in der Schule als Lehrer abläuft und natürlich sollen Referendare üben, zu unterrichten.

Diese Kenntnisse sind für den darauffolgenden Lehrerberuf sehr wichtig.

Wie kann man also Italienischlehrer werden, ohne sein Zuhause zu verlassen? Wie kann man das gleiche Wissen erlangen wie Lehrer an öffentlichen Schulen?

Braucht man als Privatlehrer für Italienisch ein Diplom?

Du wärst so gerne privater Italienischlehrer, aber hast kein Diplom – weder für Italienisch, noch um Lehrer zu werden.

Das Lehramtsstudium ist für Lehrer an öffentlichen Schulen Pflicht. Egal, um welches Fach es sich handelt: Um Sprachen, Mathe, Geographie, Physik, Chemie oder Biologie.

Um Italienischlehrer zu werden, musst Du Italienisch auf Lehramt studieren. Das gehört zur Romanistik und heißt mancherorts  Italianistik oder Italienische Philologie.

Als Lehrer studierst Du je nach Bundesland auf Bachelor und Master of Education oder auf Staatsexamen. Das dauert in den meisten Fällen fünf Jahre.

Während des Studiums beschäftigst Du Dich mit Sprachwissenschaft und Landeskunde, aber auch mit pädagogischen Grundlagen und Erziehungswissenschaften.

Wer an öffentlichen deutschen Schulen unterrichtet, hat studiert. Um Italienischlehrer an öffentlichen Schulen zu werden, führt kein Weg am Studium vorbei. | Quelle: Unsplash

Erst nach dem Referendariat bist Du Lehrer und daran führt kein Weg vorbei. Insgesamt dauert der Weg vom Abitur bis zum Lehrersein also gut und gerne sieben Jahre.

Hinterher kannst Du in Deutschland unterrichten und wirst in vielen Fällen sogar beamtet. Viele Vorteile warten auf Dich, vor allem ein sicherer Job.

Als Italienischlehrer musst Du nur wissen, dass andere Sprachen an deutschen Schulen beliebter sind, wie zum Beispiel Englisch, Spanisch, Französisch oder Latein. Nicht jede Schule kommt also für Dich in Frage.

Nicht nur öffentliche Schulen können interessant sein. Auch an Hochschulen und Universitäten wird Italienisch gelehrt.

Wenn Du allerdings Professor für Romanistik werden möchtest, kommen noch viele weitere Jahre an der Uni hinzu. Dann wirst Du zunächst Doktor und wenn alles gut läuft sogar Professor.

Dieser Weg ist der klassische. Aber es gibt noch weitere Wege, Italienischlehrer zu werden. Für die brauchst Du kein Diplom. Wie geht das?

Du möchtest Dein eigener Chef sein? Wenn Du Dein eigenes Unternehmen gründest, kräht kein Hahn nach einem Diplom. Du hast die Kontrolle über Deine Firma.

Schwierig wird’s erst, wenn Kunden ins Spiel kommen. Die möchten nämlich in der Tat Deinen Lebenslauf sehen.

Als Italienischlehrer wird es Dir ein Diplom oder zumindest viel Erfahrung also auch freiberuflich helfen. Zögere darum nicht, all Deine Kenntnisse und Fähigkeiten anzugeben.

Entdecke hier die vier Dinge, die Dir fehlen werden, wenn Du Italienisch unterrichtest, ohne Italien zu kennen.

Aus Leidenschaft für Italienisch als Privatlehrer zu Hause arbeiten

Du fragst Dich, welche Vorteile sich für Dich als Privatlehrer zu Hause ergeben? Da gibt’s einige:

Im Gegensatz zu Lehrern an öffentlichen Schulen musst Du Dich an keinen Bildungsplan halten und entscheidest selbst, was Du Deinen Schülern beibringen möchtest.

Du kannst als Italien begeisterter Privatlehrer viel über die Kultur des Landes berichten. Als Privatlehrer hast Du alle Freiheiten, Deinen Schülern die Kultur Italiens zu vermitteln. | Quelle: Unsplash

Dafür haben sich schon viele Italienischlehrer entschieden, die Du zum Beispiel auf der Seite von Superprof findest.

Ganz egal, ob Deine Karriere schon begonnen hat oder Du noch studierst: Privatlehrer zu Hause sein und Nachhilfe geben ist eine tolle Erfahrung, die sich auch auf Deinem Lebenslauf für später gut macht.

Aber wie gibt man überhaupt Unterricht?

Das bekannteste Mittel sind wohl die guten alten Annoncen. Die kannst Du in Deiner Nachbarschaft aushängen, an Laternenpfosten, in Supermärkten oder Bäckereien. Vielleicht kommen interessierte Eltern vorbei, die an Italienischkursen oder  Italienisch-Nachhilfe für ihre Kinder interessiert sind.

Einfacher kann das über das Schwarze Brett der Schulen in Deiner Nähe gehen. Vor allem an Gymnasien, denn vor allem dort wird Italienisch unterrichtet. Gib Deine Telefonnummer, Deine Erfahrung und Dein Niveau an. Dann hast Du die besten Chancen.

Unterricht zu Hause macht nicht nur Schülern Spaß, sondern auch Dir als Privatlehrer. Durch online Italienisch lernen zum Beispiel, denn Du kannst auch über Skype Kurse anbieten. Betrachte es als eine gemeinsame Leidenschaft, die Du mit Deinem Schüler teilst.

Egal, ob Du Kurse als Unterricht für Anfänger anbietest oder als Nachhilfe für Fortgeschrittene, die sich verbessern wollen. Dein Ziel ist, Deine Leidenschaft für die italienische Sprache weiter zu geben.

Zu Hause unterrichten ist viel mehr als Grammatik lernen oder italienische Wörter lernen. Italienischlehrer zu sein, bedeutet, dass Du Deine Leidenschaft für Land, Leute und Kultur zum Beruf machst.

Freude am Unterrichten und Begeisterung für Italien ist die perfekte Kombination, damit Deine Kurse Deinen Schülern mindestens genauso viel Spaß wie Dir machen. Zeig ihm alles, was Du kennst: Die Geschichte Italiens, seine Landschaft und warum nicht auch etwas Politik?

Es gibt italienische Serien und Filme, die Dein Schüler mit Untertiteln leicht verstehen kann. Das kann ein schönes Mittel sein, um Deinen Unterricht aufzulockern. So fesselst Du ihn und behältst seine Aufmerksamkeit.

Italienisch Privatunterricht über Plattformen anbieten

Kunden für Deinen Unterricht kannst Du auch online finden.

Deine Anzeigen kannst Du über eBay Kleinanzeigen schalten. Es gibt aber auch Online-Plattformen, die sich auf Nachhilfe und Privatlehrer spezialisiert haben, wie Superprof.

Schüler können Lehrer in ihrer Nähe für das Fach ihrer Wahl finden. Du als Lehrer erstellst ein Profil und gibst Deine Erfahrungen, sowie Deinen Preis an.

Weltweit haben sich inzwischen über eine Million Lehrer für dieses Modell entschieden und sind Superprof beigetreten.

Vielleicht fragst Du Dich, welches Niveau Du haben solltest.

Für Italienisch-Privatunterricht zu Hause brauchst Du kein bestimmtes Niveau. Natürlich sind Italienischkenntnisse Pflicht. Trotzdem musst Du kein Superprofi sein.

Anfänger wollen keine Romane schreiben, ihnen reicht auch ein Nachhilfelehrer, der die Basis erklären kann.

Wenn Du im Italienisch Lernen schnell voran kommen möchtest, solltest Du viel lesen. Eine Sprache lernen bedeutet viele Texte zu lesen. | Quelle: Unsplash

Je besser Dein Niveau wird, desto mehr Unterricht kannst Du natürlich anbieten. Dann bist Du soweit, auch fortgeschrittene Schüler zu unterrichten.

Nachhilfe über Online-Plattformen anzubieten hat für beide Seiten viele Vorteile.

Zum einen bist Du vor Betrug geschützt, da Lehrer und Schüler auf der Seite mit einem Profil aufgelistet sind.

Zum anderen weißt Du, wer Deine Schüler sind und auf welchem Niveau ihr Italienisch ist. Schlussendlich müsst Ihr euch nur absprechen.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus den Preisen. Private Nachhilfelehrer sind oft günstiger als Lehrer in Sprachschulen.

Bei Superprof beträgt der Durchschnittspreis für eine Italienischstunde in Berlin aktuell 19€.

Viele Schüler haben den Vorteil schon erkannt und nehmen Italienischunterricht mit einem Privatlehrer zu Hause.

Für Schüler, die auf dem Land leben, und in deren Nähe keine Italienischlehrer verfügbar sind, kannst Du auch online Privatunterricht anbieten, zum Beispiel über Skype.

Für Dich als Lehrer ist besonders praktisch, dass Du Deinen Stundenplan nach Deinen Wünschen gestalten kannst.

Somit kannst Du selbst als Student Unterricht geben und Studium und Beruf in Einklang bringen.

Dank des Internets ist es für Dich also noch einfacher, Italienischlehrer zu werden.

Kann man dank Apps, Onlinekursen und Videos Online Italienischlehrer werden?

Du liebst es, online zu lernen? Und Du fragst Dich, ob Du auch Sprachkenntnisse online erwerben kannst?

Die Antwort ist JEIN. Denn JA, Du kannst ziemlich einfach online auf Lernmaterialien zugreifen.

YouTuber teilen täglich ihr Wissen mit uns, laden Videos hoch und füllen Internetseiten. Über einen guten Onlinekurs kannst Du Schritt für Schritt lernen.

Wir geben Dir alle Infos, um den Überblick zu behalten. Ein guter Kurs kann Folgendes beinhalten:

  • Italienische Grammatik,
  • Italienische Rechtschreibung,
  • Italienische Konjugationen und
  • Die Geschichte Italiens.

Wer einen Italienischkurs online entwickelt, ist oft selbst großer Italien-Fan. Das können Sprachliebhaber oder Schullehrer sein.

Fest steht: Sie haben in den allermeisten Fällen das Wissen, Dir genug Italienisch für eine Konversation zu vermitteln.

Online eine Sprache lernen ist toll. Aber Vorsicht vor den Nachteilen. So schön online Italienisch lernen ist, gibt es doch Nachteile. | Quelle: Unsplash

Wir sagen aber auch NEIN. Denn trotzdem fehlt Dir selbst beim besten Italienisch-Onlinekurs eine wichtige Sache: Die Praxis.

Das Internet ersetzt zwar Bücher, aber leider keine Erfahrung. Computer können (noch) nicht Deine Aussprache bewerten und sind daher nicht in der Lage, die Sprache mit Dir mündlich zu üben.

Das geht nicht mit einer Software, sondern nur mit einem Lehrer, mit dem Du Dich triffst oder mit dem Du telefonierst.

Eine Sprache wie Italienisch online lernen bedeutet außerdem, dass Dich niemand korrigiert.

Obwohl Dir eine Software sagen kann, ob Deine Antwort richtig oder falsch ist, kann sie Dir nicht individuell auf Deine Fragen antworten. Du läufst Gefahr, schlechte Gewohnheiten zu entwickeln.

Vergiss nicht: Italienisch ist in erster Linie eine Leidenschaft, die gelebt werden will.

Eine schöne Italienreise, bei der Du die Geschichte und die Kultur am eigenen Leib erfährst, kann niemals mit einer Software mithalten.

Eine Reise geht gerade nicht aber Du kannst schon eine andere romanische Sprache? Dann haben wir etwas Trost für Dich.

Sprachen mit lateinischem Ursprung ähneln sich so sehr, dass es Dir dank eines guten Niveaus in Spanisch, Französisch oder Rumänisch nicht so schwerfallen wird, Italienisch zu lernen.

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