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Kann ich Autodidaktisch Spanisch Lernen (ohne Hilfe durch andere)?

Superprof Blog DE > Sprachen > Spanisch > Wie kann ich Alleine Spanisch Lernen?

Du fragst Dich, wie Du ganz allein Spanisch Lernen kannst?

Vielleicht gefällt Dir Dein Spanischkurs nicht und überlegst nun, das Spanisch Lernen selbst in die Hand zu nehmen? Oder Du möchtest Geld sparen?

Alleine Spanisch lernen ist schwerer, als man denkt, denn man muss wirklich motiviert sein und seinen inneren Schweinehund täglich überwinden.

Aber es ist nicht unmöglich.

Und wenn Du bereits Kenntnisse in anderen Sprachen wie Französisch oder Italienisch hast, wird Dir das Spanisch Lernen einfacher fallen, da sie die gleichen sprachlichen Wurzeln und demnach so einige Gemeinsamkeiten haben.

Im Folgenden geben wir Dir Tipps und gute Gründe fürs Spanisch Lernen.

Erster Schritt beim Spanisch Lernen: Finde Dein Niveau heraus

Zuallererst musst Du in Erfahrung bringen, welches Sprachniveau Du im Spanischen hast.

Wenn Du noch keinerlei Kenntnisse hast, raten wir Dir, zumindest einige Spanischstunden für Anfänger zu nehmen, um die Logik der Sprache aufzufassen.

Spanische Grundkenntnisse erlangst Du am besten mit einem Privatlehrer. Ein Nachhilfelehrer kann Dir die ersten Spanischkenntnisse vermitteln. | Quelle: unsplash

Dann schätze Dein Spanisch Niveau auf einer Skala von 0 bis 10 ein!

Fehler machen ist nicht schlimm. Hauptsache, Du schaffst es, Dich mit Deinen Basiskenntnissen verständlich zu machen, auch wenn Du vielleicht Wörter einer anderen Sprache oder Gesten zur Hilfe nimmst.

Doch wenn Dich ein Spanier, Argentinier oder Chilene am Ende versteht, kannst Du stolz auf Dich sein!

Zweiter Schritt beim Spanisch Lernen: Geeignetes Lernmaterial besorgen

Wenn Du dann Dein Niveau kennst, solltest Du Dich mit Spanisch-Lernmaterial ausstatten. Solches findest Du im Handel, und zwar für jedes Niveau.

Weiter oben haben wir Dir davon abgeraten, ohne Spanischlehrer bei null zu beginnen. Wenn Du jedoch fest entschlossen bist, allein Spanisch zu lernen, dann findest Du auch dafür geeignetes Lernmaterial.

Schulbücher gibt es schließlich auch für blutige Anfänger.

Mit Büchern lernen viele am besten. Wenn Du Bücher gern hast, suche Dir ein geeignetes Spanisch-Lernbuch. | Quelle: visualhunt

Wenn Du Kinder oder Bekannte hast, die auch gerade Spanisch lernen, frage sie um Rat. Vielleicht können sie Dir ihre Spanischbücher ausleihen, damit Du einen ersten Eindruck bekommst.

Und besuche auch einmal eine Buchhandlung und blättre Spanischbücher großer Schulbuchverlage wie Cornelsen und Klett durch. Hier kannst Du Deinen Buchhändler um Rat fragen, damit er Dir eine erste Orientierung gibt.

Und kaufe auf jeden Fall ein Wörterbuch oder lade Dir eine Übersetzungssoftware herunter.

Dritter Schritt beim Spanisch Lernen: Suche Dir einen spanischsprechenden Brieffreund

Wenn Du glaubst, dass Du Dich abschotten musst, um allein Spanisch zu lernen, liegst Du falsch.

Um eine Sprache zu lernen, musst Du mit Menschen kommunizieren, die diese Sprache fließend sprechen.

Natürlich kannst Du Dir auch Leute suchen, die genau wie Du Spanisch lernen. Doch wir raten Dir, wenigstens eine(n) Spanier(in) zu finden, um das Sprechen und Hören zu üben.

Zu Beginn kannst Du auch erst einmal mit einer zweisprachigen Person (deutsch-spanisch) schreiben, die Dich korrigiert und Dir Deine Fehler erklärt.

Und wie wäre es, Kontakt zu Spaniern aufzunehmen, die gern Deutsch lernen möchten?

Im Internet findest Du Annoncen von Leuten, die sich gern austauschen möchten. Wenn Du jedoch im Mündlichen noch zu unsicher bist, dann beginne mit schriftlichem Kontakt, d.h. per Mail oder Chat.

Wenn Du Dich dann sicherer im Spanischen fühlst, gehe zum mündlichen Ausdruck über, entweder bei einem Treffen (in einem Café z.B.) oder online (via Skype).

Spreche so einmal am Tag oder ein bis zwei Mal in der Woche mit Deinem spanischen Freund und macht eine Zeitspanne aus, in der Ihr ausschließlich Spanisch sprecht. Dein Freund kann Dir dann auf Spanisch oder Deutsch antworten, je nachdem, was Euch lieber ist.

Du wirst sehen, wie schnell Du auf diese Weise Fortschritte machst.

Vierter Schritt beim Spanisch Lernen: Das Internet nutzen

Im Internet stehen uns unzählige Online-Lernmaterialien und Erklärungen zur Verfügung. Manche sind kostenlos, andere nicht.

Deutsch Spanisch Übersetzungsseiten

Google Translate und Reverso sind die bekanntesten unter ihnen.

Doch Vorsicht, nehme die Übersetzungen nicht wortwörtlich, denn es handelt sich nur um Übersetzungsmaschinen, die ihre Algorithmen anwenden. Die Übersetzungen sind demnach oft verbesserungsdürftig.

Zwar hat sich Google Translation seit seinen Anfängen stark verbessert, doch seine Übersetzungen solltest Du mit Vorsicht genießen. Vor allem im Deutschen macht die Maschine viele Fehler in den Fällen, beim Deklinieren usw. Google Translation ist praktisch, wenn Du bei einer Übersetzung wirklich nicht weiterkommst und eine kleine Hilfestellung benötigst.

YouTube

Auf dieser allen bekannten Seite findest Du zahlreiche Spanisch-Lernvideos. Gebe einfach „Spanisch lernen“ ein, und es erscheinen zahlreiche Videos.

In diesen Videos hörst Du außerdem die Aussprache der Wörter, so dass Du Deinen Akzent und den mündlichen Ausdruck üben kannst. Ein hervorragendes Mittel also, um schnell und einfach Fortschritte zu machen.

Auf YouTube findest Du außerdem viele Lieder mit den Lyrics als Untertitel. Suche Dir ein spanisches Lied heraus und übersetze es doch einmal. Eine effektive Übung, um Dein Vokabular auszuweiten.

Kostenlose E-Books zum Online Spanisch Lernen

Es gibt Spanisch-Lernbücher, die den Schulbüchern ähneln und kostenlos sind. Ideal, um Kosten einzusparen.

Psst: Finde hier weitere Tipps zum Kostenlos Spanisch Lernen Online.

Internetseiten und Apps zum Spanisch Lernen

Das Web bietet Dir viele Lernmöglichkeiten. Das Internet: Eine unerschöpfliche Quelle an Spanisch-Lernmaterialien! | Quelle: visualhunt

Heutzutage weiß jeder, wie wichtig es ist, mehrere Sprachen zu sprechen.

Aus diesem Grund gibt es inzwischen zahlreiche Internetseiten und Apps zum Sprachenlernen. Spanisch-Lernapps fürs iPad (und andere Tablets) wie auch Smartphones sind teils kostenlos, teils gebührenpflichtig.

Wenn Dich die kostenpflichtigen Apps und Internetseiten interessieren, erkundige Dich ausgiebig darüber, bevor Du ein Abonnement bezahlst. Doch ob kostenpflichtig oder nicht, mit diesen Internetseiten und Apps kannst Du in Deinem Tempo und ganz zwanglos Sprachen lernen.

Ein paar Minuten pro Tag reichen. Je nach Niveau findest Du auch spanische Podcasts, mit denen Du Deinen Wortschatz, Deine Aussprache sowie Deine Kenntnisse in der Grammatik vertiefen kannst.

Ob am Computer, auf dem Handy oder auf dem Tablet, suche Dir das Gerät aus, mit dem Du am besten Spanisch Online Lernen kannst.

Wie Du sicherlich weißt, findet man im Internet gutes und schlechtes Lernmaterial. Nimm Dir also die Zeit, das für Dich am besten geeignete herauszusuchen.

Wirf z.B. einen Blick in Foren, um nützliche Informationen zu finden und Dir die Suche zu erleichtern.

Letzter Schritt beim Spanisch Lernen: Reisen

Auf Reisen verbesserst Du Deine Sprachkenntnisse in entscheidendem Maße.

Vermeide jedoch zu touristische Reisen, auf denen Du nur von Deutschen umgeben bist. Viel sinnvoller sind Sprachreisen, auf denen Du Dich unter die Einheimischen mischen kannst.

Wenn Du jedoch keinen Spanischunterricht vor Ort nehmen willst, suche Dir eine Organisation, die Dir gegen Entgelt Gastfamilien vermittelt.

Oder hast Du schon einmal an eine WG mit Spaniern gedacht? So hast Du jeden Tag die Möglichkeit, Spanisch zu sprechen, und das ganz ohne Spanischunterricht.

Doch die beste Methode besteht darin, in ein spanischsprachiges Land zu reisen und dort komplett einzutauchen, d.h. dort zu arbeiten (nicht unbedingt ganztags), wodurch Du die Möglichkeit hast, im Alltag Spanisch zu sprechen.

Und abends kannst Du ausgehen und neue Leute in Bars oder anderen Einrichtungen kennenlernen. So badest Du von morgens bis abends in der Sprache und machst rasante Fortschritte.

Egal, welches Land Du auswählst, spanischsprechende Leute gelten als offene, gastfreundliche und herzliche Menschen.

Wenn Du jede Gelegenheit beim Schopfe packst, um Spanisch zu sprechen, egal wie Dein Anfangsniveau ist, wirst Du Deine Spanischkenntnisse schnell verbessern.

In relativ kurzer Zeit wirst Du Dich im Spanischen sicher fühlen, und wenn Du auf Deinem Aufenthalt gar kein Deutsch redest, kannst Du Dich in sechs Monaten als zweisprachig bezeichnen!

Das Wichtigste beim autodidaktischen Spanisch Lernen: Der Spaß

Mit Spaß lernt es sich am besten. Wer sich amüsiert, ist aufnahmefähiger! Das gilt auch beim Spanischlernen. | Quelle: unsplash

Weißt Du, warum es schwieriger ist, eine Sprache allein zu lernen?

Weil man wirklich sehr motiviert sein muss, um sich jeden Tag hinzusetzen und ohne äußeren Zwang zu lernen.

Das Erlernen einer Sprache ist am effektivsten mit regelmäßigen Übungen, mündlichen und schriftlichen. Du musst Dich also jeden Tag mit der Sprache beschäftigen.

Mit einem Lehrer und regelmäßigen Spanischstunden bist Du zum Üben gezwungen. Allein ist das schon schwieriger.

Das ist wie mit dem Sport: Mit mehreren ist man motivierter.

Und am Anfang hat man sowieso viel Elan. Nach ein paar Monaten setzt dann die Müdigkeit ein, und man sagt sich: „Heute kann ich den Sport mal ausfallen lassen.“ Und man verpasst nicht nur eine, sondern zwei oder drei Kurse.

Was ist also sehr wichtig beim Lernen? Der Spaß!

Der Spaß hält die Motivation aufrecht.

Wenn Du beim Spanischlernen Spaß hast, steigt die Motivation und somit Dein Sprachniveau.

Deine Möglichkeiten sind unbegrenzt: Spiele z.B. spanische Videospiele, schaue Dir spanische Filme an, höre spanische Musik oder kommuniziere mit Spaniern.

Vielleicht schaffst Du es sogar, mit Deiner Familie und/oder Deinen Freunden einen Spanisch-Wettbewerb zu organisieren, dessen Gewinner am Ende einen Preis bekommt. Hauptsache, Ihr habt Euren Spaß! So wirst Du schneller Fortschritte machen.

Noch einmal zur Erinnerung: Es ist nicht einfach, auf eigene Faust Spanisch zu lernen. Wenn Du keinen Spanischunterricht in der Gruppe (z.B.Spanischkurs München) magst, kontaktiere doch einfach einen Spanisch Nachhilfelehrer, der sich nur um Dich kümmert.

Doch hier hast Du zumindest schon einmal einige Tipps erhalten, um Spanisch zu lernen. Mach Dich also an die Arbeit!

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