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Warum sich ein Englischkurs in Deutschland lohnt

Von Melanie, veröffentlicht am 08/08/2017 Superprof Blog DE > Sprachen > Englisch > Warum sollte man als Deutscher Englisch sprechen?

Warum sollte man Englisch sprechen, wenn man in Deutschland lebt?

Kurz gesagt: Englisch ist wie ein Sesam-öffne-Dich, bekannt aus dem Märchen Ali Baba und die vierzig Räuber.

Kann man fließend Englisch sprechen und sich zumindest einigermaßen auf Englisch verständigen, stehen einem diverse Türen offen – sowohl im Beruf als auch in Freizeit und Privatleben!

Lasst uns also gemeinsam alle Vorteile entdecken, die ein Deutscher von der Englischen Sprache „ernten“ kann.

Die ganze Welt bereisen

Englisch ist die meistgesprochene Sprache in der Welt – nach Mandarin und Spanisch.

In mehr als fünfzig Ländern ist Englisch die offizielle Amtssprache oder als Nebensprache etabliert. Weltweit sprechen rund 330 Millionen Menschen Englisch als Muttersprache, während rund 1 Milliarde weiterer Menschen über grundlegende bis sehr gute Englischkenntnisse verfügt.

Gleichzeitig ist Englisch als germanische Sprache für Deutsche Muttersprachler relativ einfach zu erlernen und sehr nützlich, um sowohl einfache Informationen auszutauschen als auch wissenschaftliche Diskussionen zu führen.

Um wieviel Uhr fährt das Schiff ab? Wieviel kostet es, den tropischen Regenwald mit einem Reiseführer zu besichtigen? Wo gibt es eine Apotheke, die nachts geöffnet ist?

Ob in Thailand, in den Vereinigten Staaten oder etwa Griechenland: Mit Englisch kommt Ihr fast überall weiter!

Hilft mir Englisch beim Reisen? Englisch sprechen bedeutet freies Reisen. | Quelle: Visualhunt

Ohne zu erwähnen, dass Ihr mit großer Wahrscheinlichkeit vielerorts auf andere Touristen trefft, die auch Englisch sprechen…

Anderen Touristen helfen

Wenn Ihr Englisch sprecht, könnt Ihr anderen Touristen entweder in Deutschland oder im Ausland dabei helfen, den richtigen Weg zu finden, ihnen Tipps geben, einige Aktivitäten empfehlen oder auch Erste Hilfe leisten und problematische und gefährliche Situationen verstehen.

Englischkenntnisse können also auch Leben retten.

Wenn also ein Deutscher Englisch spricht und so einem Ausländer aus der Klemme hilft, pflegt er damit auch das Bild der Deutschen – hilfsbereit und kommunikativ.

Im Ausland oder mit internationalen Kunden arbeiten

Wenn Ihr Englisch sprecht, gibt es keinen Grund zur Sorge, wenn Ihr überlegt, für einen Jobwechsel in die Vereinigten Staaten, nach Kanada, England oder sogar Australien zu gehen.

Das ist sicherlich einer unserer Top 10 Gründe, um heutzutage Englisch sprechen zu lernen!

Ganz egal, in welchem Unternehmen Ihr arbeitet: Selbst eine Firma, die Socken Made in Germany verkauft, hat sicherlich Kunden oder Lieferanten im Ausland. Dann geht es darum, Preise zu verhandeln, Kundenbeschwerden entgegenzunehmen etc. Verhandlungssicheres Englisch ist hier gefragt.

Klar, E-Mails sind sehr gebräuchlich im Berufsalltag – in vielen Fällen auf Englisch, damit auch ja alle Beteiligten verstehen, um was es geht. Aber auch bei Videokonferenzen sollte man sich auf Englisch klar und verständlich ausdrücken können und eventuell in der Lage sein, diverse Punkte verhandeln zu können.

Wenn man gut Englisch spricht, kann auch eine Karriere in der Tourismusbranche interessant sein.

Es gibt unzählige berufliche Möglichkeiten für mehrsprachige Menschen!

Ein gutes Englischniveau hebt von Konkurrenten ab

Mal ehrlich: Schulenglisch reicht niemandem aus, um effektiv im Ausland zu kommunizieren.

Man sollte zumindest einen Schüleraustausch, ein Au-pair-Jahr oder etwa ein Praktikum im Ausland gemacht haben, um die „echte“ gesprochene Sprache zu kennen.

Braucht man Englisch wirklich für den Beruf? Heute steht ein Mittagessen mit dem Kunden aus London an? Keine Panik, Ihr seid ja bestens vorbereitet – oder? | Quelle: Visualhunt

Um gegenüber Euren Arbeitgebern Euer Englisch-Niveau nachzuweisen, bieten sich Sprachtests wie TOEIC, TOEFL & Co. an. Es gibt nichts Besseres, als Euer Englisch durch einen Score schwarz auf weiß darzustellen.

Zu Eurer Information: Um „fließende Englischkenntnisse“ zu besitzen oder Euch gar als zweisprachig zu verkaufen, darf Euer Score nicht unter 900 sein.

Informationszugang auf Englisch

Bücher und Internetseiten auf Deutsch reichen Euch nicht? Ihr wollt mehr? Klopft doch mal an einer anderen Tür – beispielsweise an der Eures Englischlehrers!

Informationen aus aller Welt

SPIEGEL, FAZ, Die Zeit, Süddeutsche & Co. sind Euch nicht genug?

Nun, dann bessert mal schön Eure Englischkenntnisse auf, denn dann könnt Ihr so bald auch die Financial Times lesen, CNN schauen und Euch über die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in anderen Ländern informieren.

Welchen englischsprachigen Zeitungen bieten sich an? Wieso nicht einmal die FAZ durch die New York Times ersetzen? | Quelle: Visualhunt

Ihr könnt außerdem unzählige Videos auf Youtube finden, die es nie bis in die öffentlich-rechtlichen Medien geschafft haben, aber trotzdem informativ und im Regelfall auch untertitelt sind.

Zugang zu mehr Tutorials – auch wenn sie auf Englisch sind

Stellt Euch folgende Situation vor: Ihr merkt, dass Euer Drucker nicht mehr funktioniert. Dann tippt Ihr mehr oder weniger erfreut bei Google ein: „Wie repariere ich meinen Drucker“. Das Ergebnis: Jede Menge Foren und Webseiten – aber auf Englisch.

Könntet Ihr ausreichend Englisch verstehen, würdet Ihr nicht nur Euren Drucker reparieren können, sondern dadurch auch gegen die zunehmende Obsoleszenz ankämpfen: Dass Geräte nach einer bestimmten (angelegten) Dauer kaputtgehen und unbrauchbar werden, wenn man selbst nicht weiß, wie man sie reparieren kann.

Sein Gehirn auf Trab halten

Wir kommen noch einmal auf den positiven Effekt zurück, den das Sprechen einer Fremdsprache, in diesem Fall Englisch, auf das Gehirn hat.

  • Seine kognitiven Fähigkeiten entwickeln
  • Seine Fähigkeit, sich an Änderungen anzupassen, verbessern
  • Die ersten Anzeichen von Krankheiten wie Alzheimer bekämpfen
  • Einen Sinn für Kunst und eine kreative Ader entwickeln

Mit Superprof könnt Ihr gleich morgen anfangen, nach einem passenden Englischlehrer für Euch zu suchen, und müsst so nicht Englisch alleine lernen.

Englischsprachige Freunde finden

Wenn man Englisch spricht, gibt es doch nichts Leichteres als neue Bekanntschaften zu machen!

Egal ob auf Reisen, im Job oder in der Heimatstadt, wo man in der Bar auf einmal auf eine Gruppe fröhlicher Internationals trifft: Wenn man sich auf Englisch unterhalten kann, sind spannende Diskussionen mit Menschen aus aller Welt garantiert.

Durch regelmäßigen Kontakt (Skype & Co. machen’s möglich) könnt Ihr Euch auch Jahre später noch mit Euren Freunden aus aller Welt unterhalten und Eure Englischkenntnisse vor dem Einrosten bewahren.

Für die Liebe…

Wo die Liebe hinfällt… vielleicht ja auf eine englischsprachige Person!

Und dann? Bilder malen oder mit Händen und Füßen gestikulieren anstatt zu sprechen? Eurythmie ist nun ja auch nicht unbedingt Jedermanns Sache…

Na ja! Ob sich James oder Elizabeth dann nicht vielleicht lieber jemand anderen suchen, der ihre Sprache spricht? Und sollte es jemand aus einer ganz anderen Nation sein, deren Sprache ihr überhaupt nicht sprecht, wird Euch Englisch auch erheblich weiterhelfen können!

Englisch lässt die Mauern der Liebe fallen – romantisch, oder?

Schluss mit der Frustration, nicht kommunizieren zu können und Euren Angebeteten oder Eure Angebetete nicht ansprechen zu können. Bald werdet Ihr siegessicher auf Eure/n Angebetete/n zugehen können, und zwar mit mehr Worten als nur „I love you“!

Englische Originalversionen lesen bzw. anhören

Englisch sprechen zu können ist so, als würde man plötzlich merken, dass man endlich die ganze Kollektion von Roger Hargreaves lesen kann.

  • Hamlet von Shakespeare
  • Stolz und Vorurteil von Jane Austen
  • Mrs Dalloway von Virginia Woolf
  • Schall und Wahn vonWilliam Faulkner
  • American Psycho von Bret Easton Ellis
  • Der letzte Mohikaner von Fenimore Coope
  • u.v.m.

Englischsprachige Filme schauen

Hier ist unsere Top 5 der englischsprachigen Filme zum Englisch lernen:

  1. Forrest Gump
  2. How to lose a Guy in 10 Days
  3. A Beautiful Mind
  4. Notting Hill
  5. Men in Black

Um das DENGLISCH zu verbannen

Englisch ist für Deutsche eher einfach zu lernen, ja. Aber es ist auch ziemlich einfach, es als Deutscher schlecht zu sprechen.

Wie verwende ich deutsche Redewendungen im Englischen? Das Leben ist kein Ponyhof? Denken wir auch. The life is no ponyfarm? Please enjoy your English lesson in full trains (in vollen Zügen…)! | Quelle: Visualhunt

Die kunterbunten Postkarten, die in einer noch bunteren Boutique am Straßenrand ausgestellt sind, sprechen Bände.

Wovon reden wir, fragt Ihr Euch?

What for a juice shop (Was für ein Saftladen)!

Hier sind noch ein paar Beispiele:

  • My English is not the yellow from the egg but it goes
  • I think, I spider
  • That makes me nobody so quickly after

Noch immer nicht genug von Denglisch? Schaut mal hier.

Um nicht unter das Klischee „die typischen Englisch-Fehler der Deutschen“ zu fallen

Ihr kennt sie bestimmt noch aus dem Englischunterricht an der Schule früher: Es gibt unzählige Wörter, die von den Deutschen „erfunden“ wurden. Sie klingen zwar Englisch, sind es aber nicht.

Somit kennt kein englischsprachiger Bürger diese Begriffe – oder es ist etwas völlig anderes damit gemeint, wie z.B. „Beamer“ ein Slang-Begriff für einen BMW ist.

Auch ein „Handy“ kennt weder ein Brite noch ein Amerikaner. Sie nutzen ein mobile phone. Genau wie ein Basecap.

Oder die „Bodybag“, ein bestimmter Rucksack in Deutschland. In den USA als Leichensack bekannt…

Streetworker, zappen, Jogging, Public Viewing, cool – wir sind derart daran gewöhnt, dass es uns gar nicht mehr auffällt.

So sind beispielsweise auch unter den 5.000 Wörtern, die der Duden-Verlag in seiner 27. Auflage (August 2017) neu aufgenommen hat, diverse deutsch-englische Wortkonstruktionen zu finden, wie etwa Work-Life-Balance, Hoodie, Selfie, Selfiestick, Emoji, Jumpsuit, Fake News u.v.m.

Das Gefährliche daran: Diese mitunter pseudoenglischen Begriffe in die englische Sprache einzubauen und dadurch sofort als Deutscher durchzugehen bzw. mit schlechter Sprache aufzufallen oder einfach schlicht nicht verstanden zu werden.

Die Lösung: Ein professioneller Englischunterricht bei einem erfahrenen Privatlehrer und Muttersprachler, wie Ihr sie beispielsweise auf Superprof findet – damit Ihr die Spreu vom Weizen trennen könnt und wisst, was „echtes“ Englisch und kein Denglisch ist.

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Ulla
Gast

Interessanter Text. Es lohnt sich also schon jetzt mit dem Sprachenlernen beginnen. Eine interessante Methode wäre jeden Tag 5 neue Wörter in der, beispielsweise englischen Sprache, zu lernen. So kann man sehr schnell Wortschatz bauen.