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Yoga in Kombination mit anderen Sportarten: Wie ernähre ich mich richtig?

Von Hannah, veröffentlicht am 10/08/2018 Blog > Sport > Yoga > Yoga & richtige Ernährung: Ideale Begleitung für Sportler

Yoga bestimmt schon seit Jahrzehnten unsere Fitnesslandschaft!

Und doch sind viele immer noch davon überzeugt, dass man Yoga eigentlich gar nicht als „richtige“ Sportart bezeichnen kann.

Dieser Eindruck rührt vermutlich daher, dass Yoga viel mehr ist als ein bloßes Training: Es ist eine Philosophie und somit auch in gewisser Weise ein Lebensstil, welcher sich auf den Alltag der Yogis auswirkt.

Das beeinflusst zum Beispiel auch die Ernährung!

Erfahrt im Folgenden, wie sich Yogis ernähren und wieso Yoga so toll als Ausgleich zu anderen Sportarten ist!

Die Vorteile von Yoga

Die Faszination für Yoga ist in den letzten Jahrzehnten von Indien aus in die meisten Winkel unserer Erde geschwappt und ist heutzutage aus unserer Fitnesswelt nicht mehr wegzudenken.

Und das hat gute Gründe: Denn Yoga tut nicht nur unserem Körper gut, sondern auch der Seele!

Je nachdem, welche Yoga-Art man praktiziert, gibt es nämlich noch entspannende Meditations-Elemente, die uns eine tolle Auszeit vom Alltag bieten!

Doch auch für die Fitnessjunkies unter Euch – die, die sich lieber auspowern möchten statt zu meditieren – ist Yoga super!

Wenn Ihr immer noch nicht überzeugt seid, dann checkt doch mal unsere TOP fünf Vorteile von Yoga aus:

Yoga hat viele Vorteile! Yoga kann man überall machen! | Quelle: Unsplash

  1. JEDER kann Yoga machen!

Egal ob Mann, Frau oder Kind – ob sportlich oder unsportlich! Jeder kann Yoga machen.

Denn es gibt die unterschiedlichsten Formen von Yoga und die unterschiedlichsten Level …

So kannst Du ganz entspannt mit Atemübungen und leichten Posen anfangen und Dich immer weiter steigern.

  1. Man braucht nicht viel!

Je nachdem, ob Du lieber in einem Studio sportelst oder zu Hause, kann Yoga auch super günstig sein! Alles, was Du brauchst, sind bequeme Sportklamotten und eine gute Yogamatte!

So kannst Du frei wählen, zu welcher Tageszeit Du Yoga machst und wo. Im Wohnzimmer, im Park, am Strand oder im Garten?

Es gibt viele YouTube Videos und DVDs, dank derer Du die Grundlagen von Hatha Yoga, Ashtanga Yoga und Co. ganz bequem zu Hause lernen kannst!

  1. Fit dank Yoga

Yoga macht enorm fit. Und zwar auf eine sehr schonende Art und Weise!

Je nachdem, welche Yoga Stellungen wir machen, arbeiten wir an unserer Rückenmuskulatur, kräftigen unsere Beine, unsere Abdos und aktivieren die Sehnen und Bänder.

Durch die besondere Atemtechnik beim Yoga wird Dein Körper mit Sauerstoff versorgt und wichtige Organe wie Herz, Nieren und Lunge werden gut durchblutet.

  1. Entspannter dank Yoga

Apropos Atemübungen: Die Kombination aus anstrengenden Posen, meditativen Elementen und der speziellen Atemtechnik schafft eine tolle Auszeit in Deinem stressigen Alltag.

Natürlich gilt dies im Allgemeinen für jeden Sport! Doch beim Yoga schwitzt Du  nicht nur die Sorgen aus, sondern atmest sie auch weg – zumindest für eine Weile!

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Meditation unglaublich viele Vorteile für unser Gehirn hat – lest das gerne in unserem ausführlich Artikel zu dem Thema durch!

  1. Yoga als tolle Ergänzung zu anderen Sportarten

Yoga lässt sich auch toll mit anderen Sportarten kombinieren. Gerade weil es so gelenkschonend ist, ist es zum Beispiel toll für die Regenerierung!

Du hast einen anstrengenden Lauf hinter Dir? Dann schieb am nächsten Tag einfach eine Yoga Session ein, um Deinen Knien eine Pause zu gönnen!

Du machst Kampfsport? Dann stretche Dich nach einem Kampf mit Sonnengruß und Co. schön durch und löse die Anspannung!

Viele machen Yoga, um Stress abzubauen! Yoga als toller Ausgleich zum Alltag! | Quelle: Unsplash

Welche Yoga Arten gibt es?

Wie bereits erwähnt, gibt es inzwischen unzählige Yogarichtungen.

Was ursprünglich eine indische philosophische Lehre war – in der Körper und Geist dank Posen, Meditation und Atemtechniken vereint werden sollten –, hat heute viele Abwandlungen durchlaufen.

Hier findest Du einige Beispiele zu beliebten Yogarichtungen heutzutage:

Hatha Yoga

Hatha gehört zu den verbreitesten Yogarichtungen weltweit. Wer Yoga und seine Grundlagen richtig kennen lernen möchte, ist in einer Hatha Stunde genau richtig!

Denn hier wird Wert gelegt auf langsame und bewusst durchgeführte Bewegungen – perfekt also, um die Asanas (= Yogaposen) gut kennen zu lernen!

Außerdem geht es im Hatha Yoga viel um den Gleichgewichtssinn und die Kräftigung Deiner Muskeln.

Ashtanga Yoga

Auch Ashtanga Yoga gehört zu den beliebtesten Yogarichtungen weltweit. Hier geht es allerdings durchaus schweißtreibender zu als beim Hatha Yoga – die Bewegungen werden fließender und rascher durchgeführt.

Ashtanga Yoga folgt außerdem immer der gleichen Abfolge von gleichen Übungen.

Was natürlich durchaus seine Vorteile hat: Hat man einmal alle Asanas drauf, kann man sich ganz auf die Atmung und das Körpergefühl konzentrieren.

Anti Gravity Yoga

Diese Form des Yoga ist für fortgeschrittene Yogis geeignet, die sich schon sicher fühlen. Denn hier werden die Asanas in von der Decke hängenden Tüchern durchgeführt!

Bikram Yoga

Bikram Yoga ist eine Form des Hatha Yoga. Die Besonderheit: Die Übungen werden bei extremer Hitze durchgeführt! Dafür wird der Kursraum auf ca. 35-40 Grad Celsius erhitzt!

Die Wärme soll dabei helfen, dass Muskeln und Sehnen besser dehnbar sind und außerdem soll das Schwitzen den Körper „entgiften“.

Yoga & eine gesunde Ernährung: Wie hängt das zusammen?

Yoga ist nicht nur eine Sportart, sondern steht auch für einen bestimmten Lebensstil.

Hier geht es darum, ein gewisses Gleichgewicht zu erreichen und sich zu reinigen – Körper sowie auch Geist!

Deshalb ist im Yoga – genau wie bei anderen Sportarten – die Ernährung super wichtig.

Doch beim Yoga geht es nicht um das Kalorien Zählen! Es geht vielmehr darum, sich ganz bewusst zu machen, was wir essen und wie es unserem Körper Gutes tun kann!

Der Yoga Philosophie zufolge gilt der Mensch erst als gesund, wenn der Mensch sich voll und ganz wohl fühlt und seinen Körper und Geist miteinander in Einklang gebracht hat.

Dabei entnehmen Yogis den Leitfaden für eine ausgewogene Ernährung aus dem Yoga Sutra von Pantanjaliseine der wichtigsten Schriften der indischen Philosophie. In ihr werden unter anderem vier Richtlinien beschrieben, an denen sich Yogis orientieren können:

Ahimsa, Saucha, Aparigraha und Asteya.

Ahimsa

Das Prinzip „Ahimsa“ handelt von der Gewaltfreiheit. Im Bereich der Ernährung bedeutet dies für viele überzeugte Yogis der Verzicht auf tierische Produkte, denn Lebensmittel sollten unter gewaltfreien Produktionsbedingungen hergestellt werden.

Andere sehen dieses Prinzip eher zu Anlass, weniger Fleisch und Fisch zu essen oder einfach darauf zu achten, unter welchen Bedingungen die Tiere gelebt haben beziehungsweise gehalten werden.

Gute pflanzliche Ersatzprodukte sind zum Beispiel Hülsenfrüchte und Gemüsesorten wie Brokkoli und Spinat – denn sie erhalten viele Proteine!

Yoga ist auch ein Lebensstil, der unsere Ernährung beeinflusst! „Iss was dich glücklich macht!“ | Quelle: Unsplash, Credits: Jontyson

Saucha

Bei dieser Verhaltensregel geht es um „Reinheit“. Dies hat auf die Ernährung natürlich großen Einfluss.

So macht zum Beispiel wieder die vegetarische oder vegane Ernährung Sinn, da wir so zum Beispiel die Aufnahme von Antibiotika vermeiden. Auch Aroma- und Konservierungsstoffe werden aus den Ernährungsplänen der Yogis verbannt.

Lebensmittel, die in die Kategorien „Rajas“ und „Tamas“ gehören, sollten vermieden werden. Dazu gehört alles, was zu schwer ist und somit träge und schlapp macht (= Tamas) oder was zu sehr aufputscht (= Rajas):

Kaffee, Alkohol, Zucker und andere leere Kohlenhydrate oder aber Tiefkühlgerichte und schlichtweg zu viel Essen gehören in diese Kategorien.

Stattdessen sollte viel klares Wasser oder entgiftender Kräutertee getrunken werden.

Aparigraha & Asteya

Diese beiden Richtlinien fordern, dass man niemanden ausnutzen oder bestehlen sollte.

Im Bezug auf unsere Ernährung kann das so intepretiert werden, dass wir darauf achten sollten, nur fair gehandelte Produkte zu kaufen.

Yogis bevorzugen Lebensmittel, die unter angemessenen Bedingungen hergestellt, verarbeitet und transportiert wurden.

Vor allem saisonale und regionale Produkte bieten sich hier an!

Yoga als Ausgleich zu anderen Sportarten

Yoga ist ein tolles Ganzkörpertraining, dank dem unsere Muskeln schonend gekräftigt und unsere Sehnen und Bänder ordentlich gedehnt werden!

Kein Wunder also, dass Yoga als toller Ausgleich zu anderen Sportarten gilt:

Yoga & Krafttraining

DAS ultimative Training für alle, die ihren Körper shapen und schön fit werden wollen. Doch kommt beim Pumpen leider oft das Dehnen zu kurz.

Die Folgen: Verkürzte Bänder, unelastische Faszien und somit Unbeweglichkeit im Alter und längere Regenerationsphasen.

Hier ist eine Yoga Session im Anschluss an Euer Krafttraining Gold wert! Denn Ihr dehnt und stretcht nicht nur Eure beanspruchte Muskulatur, sondern sie wird auch noch gleichmäßig durchblutet.

Die verkürzten Muskeln regenerieren sich also schneller!

Yoga & Joggen

Der Ausdauersport-Klassiker! Und das auch zu Recht: Denn neben den Vorteilen für unser Herz-Kreislauf-System trainieren wir auch noch unsere Muskulatur in den Beinen, dem Po und unsere Abdos!

Aber fehlen da nicht einige entscheidende Muskelgruppen? Wie sieht es zum Beispiel mit unseren Armen und unserem Rücken aus?

So könnt Ihr in Eurer Yoga Session als Ausgleich zum Lauftraining einige Asanas einbauen, die vor allem den Oberkörper und die Rückenmuskulatur stärken.

Neben der regenerierenden Wirkung, die wir bereits besprochen haben, könnt Ihr dank Yoga also gezielt trainieren, was beim Laufen zu kurz kommt!

Viele machen Yoga als Ausgleich zu anderen Sportarten! Nach dem Muskeltraining eine Yoga Session einlegen! | Quelle: Unsplash

Yoga & Snowboarden, Surfen, Skaten und Co.

Was haben Skifahren / Snowboarden, Surfen, SUP (Stand-Up-Paddling) und Skaten gemeinsam? Richtig, das sind alles Balance-Sportarten!

Gerade wer zu Beginn seiner Surf-Karriere steht oder sich schon immer im Snowboarden ausprobieren wollte, kann bei Asanas wie der Tadasana (Berghaltung), der Garudasana (Adler) oder der Vrksasana (Baum) sein Gleichgewicht trainieren.

Die perfekte Vorbereitung für die Piste!

Natürlich kann man die Vorteile, die eine Yoga Trainingseinheit mit sich bringt, auch für andere Sportarten nutzen: So profitieren Tänzer von der gesteigerten Körperkontrolle und Flexibilität, die Yoga mit sich bringt, und Profisportler – wie zum Beispiel Fußballer – können so von Leistungsdruck und Stress eine Auszeit nehmen.

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Wenn Du einen Yoga Trainer suchst, dann schau Doch einfach mal auf unserer Superprof Plattform nach!

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