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Das müsst Ihr als Mathe-Lehrer mitbringen

Superprof Blog DE > Nachhilfe > Mathe > Welche Ausbildung brauchst Du, um Mathe Nachhilfe geben zu können?

Wer Mathematik-Lehrer werden möchte, der hat einen langen Weg vor sich. Oft ist dieser Weg noch dazu ein beschwerlicher, da ein Mathematik-Studium anspruchsvoll ist und ein gutes Abitur erfordert.

Genau so ein Studium benötigt man jedoch, um Mathe-Lehrer an einer deutschen Schule zu werden…

Wie sieht es aber mit privaten Mathematik Lehrern aus?

Braucht man zwingend einen Universitätsabschluss, um Schülern Mathematik in Form von Privatunterricht zuhause beizubringen?

Wie Ihr Euch sicher denken könnt, ist die Antwort darauf: Nein!

Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Profile von Mathematik Privatlehrern, darunter auch einige, die sich Mathe selbst beigebracht haben und keinerlei mathematische oder pädagogische Ausbildung hinter sich gebracht haben.

Genau diese geringen Eintrittsbarrieren machen den Job als Privatlehrer für Mathematik auch so attraktiv, denn fast jeder kann ihn ergreifen.

Gibt es dennoch Vorteile für diejenigen Mathe Nachhilfelehrer, die trotzdem eine professionelle Ausbildung haben?

Welcher Universitätsabschluss ist für Nachhilfe Mathe überhaupt relevant?

Gibt es vielleicht sogar mehrere, die dafür in Frage kommen?

Braucht Ihr einen Hochschulabschluss, um Mathematik Unterricht geben zu können?

Der Markt für Nachhilfe boomt: Allein in Deutschland geben Eltern über 900 Millionen Euro für Privatunterricht aus.

Es geht nicht mehr ausschließlich darum, eine schlechte Note aufzubessern, sondern immer öfter auch um eine zusätzliche, den Unterricht begleitende Fördermaßnahme.

Mathematik-Nachhilfe gehört dabei zu den gefragtesten Fächern.

Auf Superprof kostet eine Nachhilfe-Stunde im Schnitt 21,60 €.

Der Preis variiert aber stark je nach dem Niveau des Schülers und dem Ort der Nachhilfe.

Eine Stunde in Schwerin ist so etwa acht Euro teurer als in Leipzig!

Ein weiterer wichtiger Faktor: Die Ausbildung des Lehrers.

Eine Mathematik-Privatstunde kann dann schnell einmal zwischen 25 und 35 Euro kosten.

Gar nicht schlecht, oder? Mathe-Experten können ihr Einkommen so schnell und deutlich aufbessern.

Verständlich also, dass immer mehr Menschen in Deutschland Mathe Nachhilfe geben wollen.

Jeder kann privaten Unterricht geben und damit Geld verdienen. Nachhilfelehrer kann jeder von uns werden. Nachhilfe geben ist nicht schwer | Quelle: Pixabay

Kann aber wirklich jeder heutzutage Mathematik unterrichten? Braucht man dafür eine bestimmte Ausbildung?

Die Antwort auf beide Fragen lautet: Nein!

Vom gesetzlichen Standpunkt aus darf jeder Nachhilfe geben, der mindestens 13 Jahre alt ist.

Wie Ihr Euch vielleicht denken könnt, haben die wenigsten Kinder mit 13 Jahren schon ein abgeschlossenes Mathematik-Studium oder eine pädagogische Ausbildung…

Das ist also keine Voraussetzung, um Nachhilfe geben zu können!

Wer jünger als 18 Jahre ist, benötigt jedoch eine Einverständniserklärung der Eltern, um regelmäßig privaten Unterricht anbieten zu können.

Es ist in jedem Fall keine Seltenheit, dass Schüler mit Problemen in Mathematik auf Lehrer zurückgreifen, die sich Mathematik selbst beigebracht haben.

Oftmals handelt es sich dabei auch um andere Schüler, die einfach besonders begabt sind in Themen wie Algebra, Trigonometrie, Geometrie usw.

Für Eltern wird diese Form von Nachhilfe immer attraktiver, auch da diese Lehrer ihren Kindern auf Augenhöhe begegnen können und die Private Nachhilfe damit einen wesentlichen Unterschied darstellt zum klassischen Schulunterricht in Mathematik.

Entspannter Mathematik-Unterricht kommt auch bei Kindern und Jugendlichen oftmals besser an.

Außerdem solltet Ihr Euch darüber im Klaren sein, dass Nachhilfe-Vermittlungen wie Superprof ohne Probleme auch Lehrer ohne professionelle Ausbildung in ihre Kartei aufnehmen.

Denn wir wissen, wie sehr sie die Kinder mit Problemen in der Schule nicht nur beim Thema Mathe, sondern auch in Chemie, Physik, Technologie usw. und ganz allgemein beim „Lernen lernen“ unterstützen können.

Als Student Mathe Nachhilfe geben

Unter all den „nicht-professionellen“ Mathelehrern finden sich eine große Zahl von Studenten.

Diese sind häufig besonders bewandert in Mathematik und haben in irgendeiner Form im Rahmen ihres Studiums mit dem Fach Kontakt.

Dabei kann es sich zum Beispiel um angehende Ingenieure, Chemiker oder Wirtschaftswissenschaftler, aber auch um werdende Mathematik-Lehrer handeln, die sich mit privater Nachhilfe einfach ein wenig Taschengeld für ihr Studium hinzuverdienen möchten.

Gib während des Studiums Nachhilfe und bessere Dein Taschengeld auf! Du willst Nachhilfe geben? Als Student/in kann das der ideale Nebenjob sein! | Quelle: Visualhunt

Da sie aber keine voll ausgebildeten Mathelehrer sind, können sie den Schülern meist nicht in allen Bereichen gleichermaßen helfen.

Deshalb sollten sie bei der Schülersuche in jedem Fall angeben, was ihre Stärken sind und bis zu welchem Niveau sie sich imstande sehen, zu unterrichten.

Auch wenn manche Eltern zugegebenermaßen Bedenken haben, Studierende als Nachhilfelehrer für ihr Kind anzustellen, ist das dennoch die Ausnahme.

Zunächst, weil Studenten einfach günstiger sind als professionelle Lehrer.

(Das gilt übrigens auch für die Online Nachhilfe in Mathematik!)

Und zweitens, weil der geringere Altersunterschied einen Unterricht auf Augenhöhe ermöglicht.

Und das wissen die Eltern zu schätzen!

Als Ingenieur Mathelehrer werden

Auch Menschen mit langjähriger Berufserfahrung können Mathelehrer werden.

Jeder, der in seinem Beruf schon Erfahrung mit Mathematik gemacht hat, kann auch Nachhilfelehrer werden.

Dazu zählen selbstverständlich auch die Ingenieure!

Ingenieure sind gefragte Nachhilfelehrer Ingenieure eignen sich aufgrund ihrer mathematischen Kompetenz perfekt zum Nachhilfelehrer | Quelle: Pixabay

Ingenieure durchlaufen häufig eine sehr anspruchsvolle Ausbildung.

Zunächst benötigen sie ein gutes bis sehr gutes Abitur, um überhaupt ins Studium zugelassen werden.

An der Universität werden sie dann bis zum Master-Abschluss fünf Jahre lang in komplizierten Themen der Mathematik, Physik und Chemie geschult.

Danach sammeln sie in den meisten Fällen in hohen Positionen wertvolle Berufserfahrung.

Ingenieure haben also einiges auf dem Kasten.

Kein Wunder also, dass sie als Mathematik-Nachhilfelehrer heiß begehrt sind.

Auch Aussteiger und Arbeitssuchende können sich so ihren Lebensunterhalt verdienen.

Wenn sie den Eltern der Schüler ihren Lebenslauf vorlegen, ist das meist schon mehr, als diese von einem privaten Nachhilfelehrer erwartet hätten.

Die Studiengänge für Mathematik Lehrer

Nun habt Ihr also einige Möglichkeiten kennen gelernt, wie Ihr auch ohne Mathematik Lehramtsstudium Mathe-Lehrer werden könnt.

Für Euch mag das besonders attraktiv sein, da Ihr Euch nicht mit einem langen Studium herumschlagen müsst.

Dennoch solltet Ihr Euch darüber im Klaren sein, dass Mathelehrer mit abgeschlossenem Studium einen höheren Stundenlohn verlangen können. Logisch, oder?

Wer Lehrer werden möchte, der muss zunächst sein Abitur bestehen.

Der nächste Schritt ist dann Euch überlassen, er sollte aber auf jeden Fall etwas mit dem Fach zu tun haben, das Ihr später lehren wollt.

Der klassische Weg wäre natürlich ein Lehramtsstudium, das Ihr nach fünf Jahren mit einem Staatsexamen bzw. Master of Education (je nach Bundesland) abschließt.

Ob Haupt-, Real- oder Gymnasiallehrer: Wenn Ihr nach dem Abitur sicher seid, dass Ihr später an einer Schule unterrichten wollt, dann ist das der richtige Weg.

Das ist aber oftmals nicht der Fall.

Viele Wege führen ans Ziel, Mathelehrer zu werden Ein Lehramts-Studium ist nicht jedermanns Sache | Quelle: Pixabay

Auch ein Mathematik-, Englisch- oder Psychologie-Bachelor ist zunächst denkbar. Das reicht aber noch nicht aus!

Als nächstes müsst Ihr ein Masterstudium beginnen.

Wenn Ihr das geschafft habt, stehen Euch die Türen als Quereinsteiger offen – vorausgesetzt, dass noch nicht alle Lehrerstellen von Lehramtsstudenten besetzt sind.

Ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten, auch ohne explizites Mathestudium Mathematiklehrer zu werden und für gutes Geld Mathe unterrichten zu können.

Welche ist für Euch die richtige?

Wir hoffen, wir konnten Euch mit unserem Artikel einen guten Überblick verschaffen.

Solltet Ihr selbst bereits Erfahrung in der Mathe Nachhilfe gesammelt haben – ob als Quereinsteiger oder auf dem „klassischen“ Weg – und noch weitere Tipps für angehende Mathe Nachhilfelehrer haben (z.B. zum Thema Online Mathe Lernen oder wie man Schüler für seinen Mathe Nachhilfeunterricht finden kann), dann teilt diese gerne in den Kommentaren mit uns!

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