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Warum Spanisch Lernen?

Von Melanie, veröffentlicht am 16/01/2018 Blog > Sprachen > Spanisch > Wofür lohnt sich ein Spanischkurs?

In der Regel muss man in der Schule zwei Fremdsprachen lernen. Traditionell wird an deutschen Schulen als erste Fremdsprache Englisch gewählt und als zweite Französisch, Spanisch oder Latein.

Besonders beliebt bei den deutschen Schülern ist Spanisch. Rund 404.000 Schüler haben das Fach im Schuljahr 2014/2015 gewählt – in den letzten zehn Jahren hat sich ihre Zahl fast verdoppelt.

Zudem ist die Trendsprache Spanisch insbesondere für diejenigen, die bereits Französischkenntnisse haben, recht einfach zu lernen.

Mit ein bisschen Übung kann man schnell Fortschritte verzeichnen. Eine Entscheidung, die sich auszahlt: Wenig Zeitaufwand, aber schnelle Ergebnisse.

Weitere gute Gründe für das Spanisch Lernen haben wir Euch im Folgenden zusammengefasst.

Es gibt verschiedene Motive, Spanisch zu lernen

Für ein Auslandssemester ist ein Mindestniveau bzw. sind gute Sprachkenntnisse erforderlich, um das Semester erfolgreich meistern zu können.

Mit guten Sprachkenntnissen kannst Du an der ausländischen Partneruniversität die Einschreibeunterlagen ausfüllen, eventuell ein Stipendium bekommen und somit Dein Studium ohne Probleme in einer fremden Sprache fortführen.

Für ein Praktikum oder einen Job im Ausland ist das Beherrschen der Sprache Voraussetzung, damit man sich einen Platz in einem Unternehmen vor Ort sichern kann, dabei muss es sich nicht unbedingt um ein deutsches Unternehmen handeln.

Wenn Du die Sprache gut sprichst, sind Deine Chancen auf jeden Fall besser, entsprechende Stellenangebote zu finden und zum Vorstellungsgespräch, das in der Regel per Skype stattfindet, eingeladen zu werden.

Auch Berufstätige sind am Spanisch Lernen interessiert, denn viele sind auf der Suche nach neuen beruflichen Möglichkeiten oder arbeiten immer mehr auf internationaler Ebene. Hispanoamerika ist eine der Regionen, die weltweit das größte Wachstum erfährt.

Warum lohnt es sich, Spanischkurse zu belegen? Spanisch Lernen, weil man ein begeisterter Flamenco-Tänzer ist – worauf wartest Du noch? | Quelle: Pixabay

Auch im Rahmen einer Urlaubsreise kann man das Land besser kennenlernen, wenn man die Sprache spricht.

Mit Spanischkenntnissen stehen Dir mit Spanien, Afrika und fast ganz Lateinamerika mehr als 20 Länder zur Verfügung, alle haben ganz unterschiedliche Kulturen (Klima, Musik-Tanz, Lebensweise, Politik).  Auch in diesem Fall rentiert sich der Zeitaufwand für den gewonnen Erfahrungsschatz.

Warum Spanischunterricht nehmen?

Egal, ob Du Dein Niveau für das Abitur verbessern willst, eine Reise nach Guatemala planst oder nach Kolumbien auswanderst, Spanisch lernen wird früher oder später notwendig sein.

Mit Internetanschluss kann man kostenlos auf unendlich viele Lerntools zugreifen (Videos, Podcasts, Bücher, Übungen, Filme, Musik…).  Der Schüler kann Spanisch auf diesem Weg alleine lernen. Bestimmt findest auch Du eine gute Methode zum Spanisch Online Lernen.

Hier eine Auswahl an nützlichen Links:

Auf youtube kann es zum Beispiel Spaß machen, mit TioSpahnish Spanisch zu lernen; Hier ein Video, um das notwendige Vokabular für eine Urlaubsreise zu lernen:

Über youtube kann man sich auch spanische Musik „con letras“ (mit den Texten) anhören und spanische Filme mit Untertiteln anschauen. Ich empfehle, zunächst deutsche Filme mit spanischen Untertiteln, dann spanische Filme mit deutschen Untertiteln und zum Schluss spanische Filme ohne Untertitel zu sehen.

Mit Yabla kann man Spanisch anhand von Videos zu sämtlichen Themen lernen (Konversation, Reisen….).

Beim Video anschauen kann man die Untertitel sowohl in Deutsch als auch in Spanisch einblenden.

Babbel bietet ein Komplettprogramm an (Vokabular, Grammatik, Artikel zum aktuellen Zeitgeschehen, Lernspiele….).

Diese Methoden ermöglichen dem Schüler vor allem das Sprachverständnis zu üben.

Obwohl er alle Vokabeln und die Grammatikregeln beherrscht, kann es sein, dass ihm das Sprechen der Sprache schwerfällt. Es ist, als ob der Schüler alle notwendigen Zutaten zum Zubereiten eines Gerichts hat (angeeignetes Wissen), er aber das Rezept nicht kennt (Sprachblockade).

Um die Unterrichtszeit richtig aufzuteilen, müssen Verstehen und Sprechen der Sprache gleichwertig behandelt werden. Je mehr man lernt, desto mehr muss man Sprechen üben, damit sich das Gelernte setzen kann und man das neue Wissen anwenden kann.

Wie kann ich Online Spanisch Lernen? Es gibt zahlreiche Online-Tools zum Sprachen Lernen. | Quelle: Pixabay

Umgekehrt kann ein Schüler, der nur Sprechen übt und nie die Regeln und den Aufbau der Sprache lernt, auch keine Fortschritte machen, da er sich nur die meistbenutzten Begriffe merken kann.

Daher sollten die Methoden im Internet ergänzend zu Sprachkursen verwendet werden, bei denen das mündliche Ausdrucksvermögen gefördert wird.

Spanisch in der Gruppe lernen oder Privatunterricht nehmen?

Sprachunterricht in der Gruppe ist mit Sicherheit abwechslungsreicher, da aber das Niveau der Gruppe in der Regel unterschiedlich ist und oft nicht genug Zeit ist, jeden Schüler ausreichend sprechen zu lassen, ist Privatunterricht effizienter.

Es gibt auch eine Art „kostenlosen“ Privatunterricht.  Du bekommst eine Stunde Sprachunterricht und im Gegenzug gibst Du eine Stunde Unterricht. Ein Panamaer möchte Deutsch lernen und der Schüler Spanisch, sie unterrichten sich gegenseitig eine Stunde lang.

Diese Internetseite empfehle ich für diese Methode: mylanguageexchange.com

Diese Art von Unterricht ist insbesondere geeignet, um das Sprechen zu üben. Allerding hat Dein Partner den Unterricht nicht wirklich vorbereitet noch verfügt über eine richtige Unterrichtsmethode. Auch wenn der die Sprache perfekt beherrscht, kann er Dir nicht unbedingt erklären, warum man zum Beispiel „por“ und nicht „para“ benutzt, das Gleiche gilt für Dich im Deutschen. Wir erlernen unsere Muttersprache vor allem durch Nachahmung.

Daher erweist sich der Privatunterricht mit einem Lehrer als sehr effiziente Methode.

Der Lehrer hilft dem Schüler, sein Ziel zu erreichen und passt sich an die speziellen Bedürfnisse seines Schülers an.

Es gibt unendlich viele Arten zu lernen und genauso viele, zu unterrichten.

Wie würdest Du am liebsten einen Spanischkurs absolvieren? Spanisch Lernen in der Gruppe oder lieber im Privatunterricht? | Quelle: Unsplash

Wenn der Schüler zum Beispiel eine Prüfung wie das Abitur bestehen muss, geht es darum, ihn unter Prüfungsbedingungen auf diese Prüfung vorzubereiten, wobei der Schwerpunkt auf das schriftliche und weniger auf das mündliche Ausdrucksvermögen gelegt wird.

Zur Vorbereitung eines Vorstellungsgesprächs sollte das Vokabular des entsprechenden Tätigkeitsbereichs wiederholt, Antworten vorbereitet und Sprachübungen gemacht werden.

Ein Schüler, der in den Ferien verreisen möchte, hat den Wunsch, übliche Alltagskonversationen zu lernen.

Der Lehrer begleitet den Schüler nicht nur während der Unterrichtsstunde, sondern auch bei der persönlichen Nachbereitung zu Hause. Er gibt im Hausaufgaben auf und stellt ihm Lernmaterialen zu Verfügung, die für den Schüler geeignet sind.

Manche Schüler haben ein visuelles Gedächtnis, andere ein auditives oder kinästhetisches Gedächtnis.

Der Lehrer sorgt für geeignete Lernmaterialen:

  • Visuelles Gedächtnis: Karteikarten mit Vokabeln / Grammatikregeln, Lesematerial, Filme mit Untertiteln, Chats
  • Auditives Gedächtnis: Audio-Vokabeltrainer oder Audio-Grammatiktrainer / Podcasts, Filme, Konversationsübungen
  • Kinästhetisches Gedächtnis: Aufschreiben der Vokabeln / Grammatikübungen machen, schriftliche Übungen (Geschichten schreiben), Chats

Der Spanischlehrer: ein individueller Helfer, der sich an die Bedürfnisse seiner Schüler anpasst

Während des Unterrichts hilft der Lehrer dem Schüler, sich auszudrücken, er korrigiert seine Fehler, verbessert seine Aussprache und vermittelt ihm die notwendigen Vokabeln und Grammatikregeln.

Er lässt ihn Übungen machen, mit denen der Schüler die gewünschten Fähigkeiten erwerben kann (Textverständnis und Hörverständnis, mündliche und schriftliche Ausdrucksweise).

Einen Text lesen und ihn vortragen fördert das Textverständnis und die mündliche Ausdrucksweise, wohingegen ein Diktat schreiben das Gegenteil bewirkt (Fördern des Hörverständnisses und der schriftlichen Ausdrucksweise).

Die psychologische Komponente beim Spanisch lernen

Beim Lernen einer Sprache spielt auch die Psyche eine Rolle. Unsere Gesellschaft ist von einem Schwarz-Weiß-Denken geprägt (gut sprechen oder nicht gut sprechen / gut oder schlecht in Sprachen sein / wissen oder nicht wissen).

Diese Denkweise wird in der Schule häufig noch verstärkt, da die Schüler in eine Schublade gesteckt werden und somit das Erlernen einer Sprache komplizierter gemacht wird als es ist. Klar, Lehrer in der Schule müssen oft mehr als 30 Schüler unterrichten, deren Niveau unterschiedlich ist, sie haben nur wenige Wochenstunden zu Verfügung und die Motivation der Schüler hält sich in Grenzen.

Nach 5 oder im Fall von Englisch sogar 10 Jahren Unterricht hat ein Großteil der Schüler nicht nur Schwierigkeiten, sich korrekt auszudrücken, sondern zudem auch noch die Lust am Sprachen lernen verloren.

Was ist Deine Motivation, um Spanisch zu lernen? Sprachen Lernen muss Spaß machen. | Quelle: Unsplash

Die Aufgabe des Lehrers ist es, seine Schüler von dieser Blockade und vor der Angst „Fehler beim Sprechen zu machen“, „nicht verstanden zu werden“ oder „selbst nichts zu verstehen“ zu befreien.

Das wichtigste beim Lernen einer Sprache ist, zu versuchen, mit seinem Gegenüber zu kommunizieren und Spaß bei diesem Austausch zu haben.

Wie kann ich Spanisch Lernen?

Spanisch ist in der Welt stark verbreitet, daher ist es von Interesse, diese Sprache zu lernen! Aber wie macht man das am besten?

Oft erscheint uns das Erlernen einer Sprache langwierig, öde und schwierig. Man erinnert sich an die Vokabellisten und Grammatikübungen im Gymnasium. Wie kann man sich nur bei all diesen neuen Lauten, Wörtern und Regeln zurechtfinden?

Vokabeln und Grammatik sind nur ein Teil des Lernprozesses. Es geht vor allem darum, die Sprache zu praktizieren, zu sprechen und zuzuhören, zu schreiben und zu lesen, sein Wissen abzurufen, um es im Gedächtnis abzuspeichern. Ein Wort, das man nicht benutzt, vergisst man.

500 Wörter reichen aus, um in einer Sprache zurechtzukommen. Daher sollte man sich auf das Lernen von Wörtern konzentrieren, die man auch benutzt. Die Nutzungshäufigkeit eines Wortes bestimmt, ob es nützlich ist oder nicht.

Schreibe 10 Wörter am Tag auf, die Dir wichtig erscheinen und wiederhole Sie regelmäßig. Das ist eine gute Methode, um sie Dir einzuprägen.

Viele Menschen sind der Meinung, dass man zum Sprachen lernen viel Zeit investieren muss, wo man doch sowieso schon so wenig Freizeit hat, erscheint das schwierig.

Wenn man es clever anstellt, kann man den Zeitaufwand reduzieren und zwar durch sogenannte „Anstatt-Gewohnheiten“ oder durch sinnvolles Nutzen von eigentlich verlorener Zeit.

Anstatt einen Film auf Deutsch zu schauen, kann man sich angewöhnen, den Film auf Spanisch mit deutschen Untertiteln oder auf Deutsch mit spanischen Untertiteln zu schauen (Anstatt-Gewohnheit)

Anstatt beim Weg zur Arbeit „vor sich hin zu grübeln“, kann man zweimal in der Woche kubanische Musik oder Audio-Lerntools anhören (verlorene Zeit sinnvoll nutzen). Anstatt in eine herkömmlich Bar einkehren, kann man in eine Latino-Bar gehen und dort spanischsprachige Menschen treffen.

2 Monate reichen aus, um Spanisch sprechen zu können: 20 Minuten üben am Tag und 2 Unterrichtsstunden pro Woche bei einem Privatlehrer.

Spanischunterricht muss sich nicht auf Bücher beschränken! Schluss mit dem stundenlangen Spanisch Vokabeln Lernen! | Quelle: Pixabay

Warum sind Online Spanischkurse mit einem Muttersprachler sinnvoll?

Es ist viel natürlicher und angenehmer, mit einem Lehrer zu sprechen, der Muttersprachler ist und am besten ist es, wenn er Deine Sprache gar nicht spricht.

Folgende Regel gilt: „Wer besser spricht, gewinnt“. Wenn Juan (Chilene) besser Deutsch spricht als Brigitte (Deutsche) Spanisch spricht, dann sprechen die beiden in der Sprache, in der sie besser kommunizieren können, in diesem Fall Deutsch.

Daher wirkt es im Rahmen des Privatunterrichts ziemlich künstlich, wenn 2 Deutsche, die beide die gleiche Muttersprache haben, in einer Fremdsprache miteinander sprechen.

Mit einem Muttersprachler ist das nicht der Fall, der Lehrer hat auch die Aufgabe, seine Kultur zu vermitteln. Je schlechter Juan Deutsch spricht, desto mehr bemüht sich Brigitte, Spanisch zu sprechen.

Daher fordern einige Schüler, die bereits ein fortgeschrittenes Niveau haben, einen Lehrer an, der gar nicht oder nur wenig Deutsch spricht.

Der Austausch zwischen Schüler und Lehrer ist in diesem Fall anders, da der Lehrer über eine andere Kultur mit eigenen Gepflogenheiten verfügt. Die Sprachmelodie, ein Blick, ein Lächeln, ein Ausdruck genügen und schon bist Du in einer andere Welt eingetaucht.

Über die Themenwahl (Musik, Filme, Orte, Geschichte, gesellschaftliche Themen) des Lehrers erhältst Du Zutritt zu einer anderen Kultur, in eine neue Welt.

Der Schüler ist wissbegieriger und wird veranlasst, mit seinem Spanischlehrer zu kommunizieren.

Mit Online-Kursen kann man Fahrzeiten einsparen und sie ermöglichen dem Lehrer, die Unterrichtszeiten auszuweiten (bis 22 Uhr). Sie sind auch kostengünstiger, da die Lehrer in einem Land leben, wo die Lebenskosten und das Lohnniveau geringer sind.

Welche Vorteile hat Spanisch Online Lernen? Spanisch Online Kurse sind günstiger. | Quelle: Unsplash

Für weniger als 100 € erhältst Du 2 Wochenstunden Unterricht im Monat. Der Unterricht kann auch dann stattfinden, wenn der Schüler beruflich unterwegs ist.

Unterbrechungen können somit vermieden werden, wenn der Schüler den Wunsch hat, den Unterricht während seiner Geschäftsreise fortzusetzen.

Die Online-Spanischkurse werden in der Regel über Skype (mit Ton / Video) abgehalten und Google Docs wird für den Inhalt benutzt. Lehrer und Schüler können das Dokument gleichzeitig zum Schreiben und Lesen benutzen. Der Lehrer macht ein Copy-Paste des Unterrichtsmaterials, der Übungen oder Bilder. Das spart Zeit.

Der Lehrer kann die Fehler des Schülers unmittelbar korrigieren, wodurch der Schüler schneller lernt. Der Schüler kann sich auf das Wesentliche konzentrieren: auf das Interagieren.

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