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Entdeckt außerschulische Unterstützung zu Hause

Von Melanie, veröffentlicht am 07/07/2017 Blog > Privatunterricht > Nachhilfe suchen > Was ist Private Nachhilfe?

Viele Eltern denken, dass es vielleicht Zeit für ihr Kind ist, Nachhilfekurse zur schulischen Unterstützung zu nehmen.

Auch wenn diese Disziplin mittlerweile zu einem wahren Reflex geworden ist: Wissen sie genau, wovon sie reden?

Vielleicht nicht. Denn häufig wird außerschulische Unterstützung in Form von Nachhilfestunden mit anderen Dienstleistungen wie Hausunterricht bei Privatpersonen (sog. „Homeschooling„) oder Hausaufgabenbetreuung in der Schule verwechselt.

Wo liegt der Unterschied zwischen Privatem Nachhilfeunterricht und den genannten Varianten?

Wie wird es definiert? Welche konkreten Vorteile gibt es für die Private Unterstützung für Schüler in Schwierigkeiten?

Nachhilfe Privat: Definition der außerschulischen Unterstützung

Außerschulische Unterstützung – alle Lehrer und Eltern reden darüber. Es wird Jahr für Jahr beliebter

Tauchen wir gemeinsam in die Bücher, um die wahre Definition außerschulischer Nachhilfe herauszufinden!

Angesichts der immer tiefergreifenden Studien und Hausaufgaben, die von unseren Schülern verlangt werden, wird mehr und mehr darauf zurückgegriffen.

In der Grundschule, in der Sekundarstufe I, in der Oberstufe und sogar noch nach Eintritt in Berufsschulen und Studium (Handelsschule, Ingenieurstudium …) ist Nachhilfeunterricht gang und gäbe.

Aber was ist die genaue Definition der außerschulischen Unterstützung? Warum sollte man es vor allem nicht verwechseln mit Privatunterricht oder schulischer Betreuung?

Um sich von nun an nicht mehr zu irren, ist es zunächst einmal wichtig zu unterscheiden, ob es sich um eine punktuelle Hilfe oder eine Unterstützung auf Dauer für Schüler in Schwierigkeiten zur Ergänzung des Unterrichts in der Schule handeln soll.

Wann soll ich handeln bei schulischen Schwierigkeiten? Quelle: visualhunt | Bei schulischen Problemen sollte man nicht zu lange zögern, sonst ist der Zug abgefahren.

Der Punkt „Unterstützung von Schülern in Schwierigkeiten“ ist übrigens das, was außerschulische Unterstützung zu Hause von außerschulischer Betreuung bei Privatpersonen unterscheidet.

Nicht zuletzt hat die Private Nachhilfe ihre zunehmende Verbreitung in den vergangenen Jahren vor allem den Ängsten der Eltern zu verdanken, die so auf sinkende Notenschnitte reagieren wollen.

Und an der Stelle, wo die Schule manchmal keinen vollständigen Lernprozess mehr anbieten kann, erfolgt Unterstützung zu Hause als Ergänzung.

Außerschulische Unterstützung sind also vor allem zwei Dinge: Hausaufgabenhilfe und Wiederholungskurse, um die Noten und Durchschnitte anzuheben.

Alles, was unter die Vorbereitung zu Aufnahmeprüfungen fällt, gehört nicht zur Nachhilfe.

Was bringt außerschulische Unterstützung?

Soviel zur Definition. Denn es ist wichtig, die richtigen Worte zu verwenden, um einen Begriff, der manchmal für bestimmte Personen eher vage ist, klarzustellen.

Unter dem Licht dieser Klarstellungen können wir uns jetzt zwei Dinge fragen:

Man sollte zunächst verstehen, dass der Erfolg außerschulischer Nachhilfe von zwei Gründen abhängt, die wir aus einem sozialen Blickpunkt heraus erklären können.

Zunächst liegt dies an der Rolle der Mütter, die im Vergleich zu den früheren Generationen heute viel öfter arbeiten und daher weniger Zeit zu Hause zur Verfügung haben, um sich auch noch um das Lernen der Kinder zu kümmern.

Zweitens arbeiten beide Eltern generell mehr Stunden pro Woche. Die Folge: Ein Mangel an Zeit, um ihren Kindern bei den Hausaufgaben u.ä. zu helfen.

So wird außerschulische Unterstützung unerlässlich. Vor allem, wenn sich die Schüler in Schwierigkeiten befinden.

Dank der privaten Nachhilfekurse in Mathematik, Deutsch, in den Fremdsprachen (Englisch, Spanisch, Französisch), Geschichte, Erdkunde, Physik, Chemie etc. verhindert der Schüler so, sich vom Schulprogramm ertränken zu lassen.

Schließlich besteht der andere große Beitrag außerschulischer Unterstützung zu Hause darin, die manchmal unüberwindbare Barriere zwischen Lehrer und Schüler zu brechen. Eine Barriere, die schüchterne Schüler zurückhält.

Außerschulische Unterstützung ermöglicht also zurückhaltenden Kindern, sich zu beweisen und ihr Potenzial voll auszuschöpfen.

Quelle: visualhunt | Jeder hat seine eigenen Problemen. Daher ist individuelle Hilfe sinnvoll, um wieder klare Sicht zu haben.

Welche Fächer werden im Rahmen der außerschulischen Unterstützung unterrichtet?

Der Vorteil außerschulischer Nachhilfe ist, dass es von der Grundschule, Sekundarstufe I bis hin zur Sekundarstufe II ein breites Angebot an Fächern anbieten kann.

In der Sekundarstufe I ist es sehr wichtig, von Anfang an mitzukommen. Im Vergleich zur Grundschule ist ein schneller Schritt angesagt, den es einzuhalten gilt, insbesondere in Mathematik oder Französisch.

Aber die Sekundarstufe I bietet auch die Möglichkeit, neue Fächer zu entdecken: Fremdsprachen, Naturwissenschaften, Biologie, Erdkunde, Technik… Die Schüler in den weiterführenden Schulen lernen also die Grundlagen – des Lebens.

Um den Zug niemals zu verpassen, ist außerschulische Unterstützung wichtig.

Die Sekundarstufe II ist die Zeit der Orientierung. Das Programm der Schule wird zunehmend vertieft, damit jeder seinen Weg finden kann.

Wird es eher ein naturwissenschaftlicher oder ein sprachlicher Schwerpunkt? Ein Studiengang in Musik oder doch eher Technik?

Einige Schüler und Schülerinnen zielen auf einen technischen oder betriebswirtschaftlichen Studiengang ab – nicht zuletzt wegen der späteren Karriere- und Gehaltschancen.

Aber oft müssen dafür bestimmte Noten erreicht werden und die Kenntnisse in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern müssen auf einem Top-Niveau sein, um im Studium mitkommen zu können und nicht direkt nach dem ersten Semester auszuscheiden.

Dann kann schulische Nachhilfe lebenswichtig sein.

Später an der Universität oder in der Ausbildung kann Nachhilfe in den verschiedensten Fächern notwendig werden: Buchhaltung, naturwissenschaftliche Fächer, BWL, VWL…

Nutzt die Vielfalt der verschiedenen Nachhilfefächer, um Eure Ziele zu erreichen.

Eine maßgeschneiderte Begleitung für den Schüler

Wenn Ihr uns fragt, ist das beste Argument für die aktive Unterstützung in Schule: die maßgeschneiderte Bildung.

Wie finde ich effizient den passenden Nachhilfelehrer? Quelle: visualhunt | „Lost cat“ oder eher: „Looking for a teacher“ ? Na ja, man kann auch effizienter suchen.

Aber bevor wir dazu kommen, geht es darum, den richtigen Lehrer zu finden.

Es ist möglich, in Eurem Viertel oder Stadt die seltene „Blume“ auf der Wiese zu finden. Vor allem solltet Ihr nicht zögern, im Internet zu suchen. Kompetente Privatlehrer in Eurer Nähe tummeln sich dort haufenweise.

Wenn Ihr einmal Euren Lehrer gefunden habt, stehen zwei Gespräche an.

Erstens das Gespräch zwischen Euch und dem Lehrer. Stellt ihm alle Fragen die, Euch in den Kopf kommen, sei es zu seinem Werdegang, seiner Bildung, seinen Diplomen und vor allem: seiner Pädagogik.

An zweiter Stelle steht nach einem (hoffentlich erfolgreichen) Gespräch mit dem Lehrer ein Gespräch zwischen ihm und Eurem Kind an. Jetzt ist der Lehrer an der Reihe, Eurem Kind Fragen zu seinen Schwierigkeiten, Blockaden und Motivationen zu stellen, um maßgeschneiderten und bedürfnisgerechten Nachhilfeunterricht anbieten zu können.

Danach kann der Lehrer sowohl seinen Unterricht entsprechend den Bedürfnissen des Schülers und seiner Studenten als auch ihrer Persönlichkeit anpassen.

Eine pädagogische Freiheit zugunsten der Schüler

Um noch einmal auf die außerschulische Nachhilfe zurückzukommen: Man sollte in manchen Fällen das Verhältnis mit dem Lehrer in der Schule und oft veraltete Hierarchie- und Disziplinarregeln bedenken, die den Schüler am stressfreien Lernen hindern.

Der klassische Schulunterricht symbolisiert eine gewisse Strenge und Starrheit im Unterricht, wohingegen Private Nachhilfe eher als flexibel und individuell angepasst angesehen wird. Man spricht hier oft von der pädagogischen Freiheit des Nachhilfelehrers und des Schülers.

Der private Nachhilfelehrer hat so die Möglichkeit, eine echte Nähe zwischen ihm und seinem Schüler aufzubauen. Schluss mit dem verstaubten Bild des stehenden Lehrers vor dem sitzenden und brav mitschreibenden Schüler hinter seinem Schreibtisch.

Nachhilfe ist kooperativ. Nur durch eine Kooperation insbesondere zwischen Schüler und Nachhilfelehrer, aber auch mit den Eltern kann das gewünschte Resultat erreicht werden.

Und wer weiß, vielleicht zeigt sich ja auch, dass Euer Sprössling eigentlich gar kein Problem mit Mathe, sondern eher mit der Unterrichtsmethode des Lehrers oder dem Druck in der Klasse hat?

Vielleicht versteckt sich hinter Eurem Kind der nächste Einstein oder die nächste Marie Curie? Es wäre doch schade, solch ein Potenzial zu verschwenden! Wie heißt es noch? Einstein hatte auch eine 5 in Mathe!

Ein Privatlehrer ist im Gegensatz zu verbeamteten Lehrern in Schulen, die vor allem Ordnung, Disziplin und Pädagogik übermitteln müssen, die Gelegenheit, eine echte Nähe und ein Vertrauensverhältnis zum Schüler aufzubauen.

Das einzige, was zählt, ist eine gute Atmosphäre und die Übermittlung von Wissen.

Viele Schüler können sich daher ihrem privaten Nachhilfelehrer besser anvertrauen, mit ihm über Problemstellen sprechen und am Ende effektiver lernen und bessere Noten schreiben.

Private Nachhilfe: Unterstützung von Schülern in Schwierigkeiten, aber nicht nur…

Der wachsende Erfolg außerschulischer Unterstützung hat allmählich dazu geführt, dass der Bereich erweitert wurde.

In grauer Urzeit assoziierte man nur „Problemschüler mit schlechten Noten“ mit Nachhilfeunterricht.

Das hat sich allerdings geändert. Mittlerweile nehmen immer häufiger gute Schüler Nachhilfe, um noch besser zu werden, ihre Stärken mehr zu fördern oder sich auf eine Prüfung optimal vorzubereiten.

Wie oben dargelegt, viele Eltern haben heute keine Zeit mehr, um ihre Kinder zu unterstützen, etwa mit den Hausaufgaben am Abend.

Aber ihnen ist bewusst, dass Hilfe bei den Hausaufgaben entscheidend für den Erfolg der Kinder ist, daher nutzen immer mehr unter ihnen außerschulische Nachhilfe aus anderen Gründen.

Bleibt noch genügend Zeit für die Hausaufgaben der Kinder? Quelle: visualhunt | Die Anzahl der erwerbstätigen Frauen ist in den vergangenen Jahrzehnten stark angestiegen.

Akademische Unterstützung zu Hause ermöglicht es außerdem, ein maßgeschneidertes Lernen zu erleben. Anstatt eine Unterrichtseinheit mit dreißig Schülern durchzupauken, kann der Privatlehrer seinen ganzen Kurs den Bedürfnissen des Schülers anpassen.

Nachhilfe ist nicht nur eine Investition, sondern auch eine Schule fürs Leben. Wer weiß, welche Fähigkeiten noch in Eurem Kind schlummern?

Nachhilfelehrer können vielleicht psychologische Blockaden lösen, die durch die Schule ausgelöst wurden. Sie zeigen dem Schüler Beharrlichkeit und den Wert von Arbeit auf.

Denn Lernen außerhalb der Schule kann manchmal schwer sein, aber es macht sich bezahlt.

Das perfekte Nachhilfe-Trio: Eltern, Schüler und Lehrer

Jetzt wisst Ihr, worauf es bei außerschulischer Nachhilfe ankommt. Und zwar nicht nur auf die Noten, sondern auch auf ein gutes Lehrer-Schüler-Eltern-Verhältnis während der Dauer des Nachhilfeunterrichts.

Wie gelingt das am besten?

Erstens: Hört auf Euer Bauchgefühl. Zweitens: Habt Vertrauen. Drittens: Seid gegenüber dem Lehrer offen, dann wird er Euch dieses Vertrauen auch zurückgeben.

Was gibt es sonst noch zu tun?

Loslegen! Auf Superprof findet Ihr für jedes Fach den richtigen Lehrer – und das bei Euch in der Nähe oder aber bequem mit Online Nachhilfe per Webcam aus ganz Deutschland!

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