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Spanischkurs gesucht? Entdecke 6 Wege fürs Sprachen Lernen

Von Katerina, veröffentlicht am 16/04/2018 Superprof Blog DE > Sprachen > Spanisch > Die 6 besten Methoden zum Spanisch Lernen

Die Sprache von Cervantes und García Marquez lernen? ¡Claro que sí!

Demographische Statistiken zeigen: Es gibt

  • 570 Millionen Spanisch Sprecher weltweit – vor allem in Spanien, den Vereinigten Staaten und auf dem lateinamerikanischen Kontinent
  • 470 Millionen Muttersprachler
  • 73 Millionen Zweitsprachler
  • und „nur“ 21 Millionen Spanischlerner – Spanisch als Fremdsprache

Spanisch zu lernen bedeutet sich an die Riesenkette der Spanischsprecher zu knüpfen und die nach Chinesisch zweit gesprochene Muttersprache der Welt zu erklimmen.

Die Sprache von Cervantes stagniert nicht. Sie weitet sich immer aus. In den Vereinigten Staaten zählt man ganze 52 Millionen Sprecher mit einer steigenden Tendenz.

In Mexiko sind es 127,5 Millionen, in Kolumbien 48,65 Millionen und in Spanien 46,5 Millionen.

Spanisch ist eine Weltsprache!

Spanisch zu lernen, bedeutet also sich ein nützliches Instrument anzueignen, um sich auf der ganzen Welt zu verständigen!

Nach Englisch ist es die zweitgelernte Sprache. Es lohnt sich also viel mehr, Spanisch zu lernen, als zum Beispiel Französisch, was nur in Frankreich, Teilen Kanadas und einigen Ex-Kolonien gesprochen wird.

Spanisch ist auch eine wichtige Sprache in der virtuellen Kommunikation: Im Internet ist es die 4. gebrauchte Sprache nach Englisch, Chinesisch und Französisch und in den sozialen Netzwerken ist es die 2. gebrauchte Sprache.

Und was, wenn das Spanische eines Tages den Platz des Englischen einnimmt und zur Weltsprache gekrönt wird?

Heute ist Spanisch die Nationalsprache in 20 Ländern der Welt: Puerto Rico, Chile, Venezuela, Bolivien, Uruguay, Guatemala und vielen, vielen mehr…

Eine Sprache zu lernen ist eigentlich gar nicht so schwer. Und Spanisch an sich ist keine schwere Sprache (einfacher als ihre Schwestersprache Französisch).

In diesem Artikel findest Du heraus, welche Wege es gibt, schnell und effektiv Spanisch lernen zu können (abgesehen vom Schulunterricht Spanisch).

Dann kommt es darauf an, wie viel Spanisch Du lernen willst.

Um Dich im Urlaub auf den Kanarieninseln oder auf Mallorca zu verständigen, wirst Du schon mit wenig Spanisch auskommen: nach der Wegbeschreibung fragen, in Geschäften zurechtkommen, eine Wohnung mieten,…

Um eine ernsthafte Konversation mit spanischen Muttersprachlern zu führen, musst Du schon etwas mehr drauf haben.

Da gehören neben dem Sprechen, gutes Hörverstehen und Reaktionsvermögen dazu.
Hier sind unsere 6 Methoden, wie Du Schnell Spanisch Lernen kannst!

1. Spanisch Lernen mit Privatunterricht

Die erste Methode, um Spanisch zu lernen, ist ganz offensichtlich: Nimm Privaten Spanischunterricht.

Offensichtlich ist es die beste Methode, wenn Du den richtigen Lehrer hast.

Ein schlechter Lehrer ist hingegen eher eine Gefahr. Er kann Dir für immer und ewig den Spaß an der Sprache verderben.

Ein guter Lehrer, im Gegenteil, ist ein Segen. Du wirst schnelle Fortschritte machen und von seiner Begeisterung für das Spanische mitgezogen werden.

Ganz unabhängig von Alter und Wohnort hast Du die Wahl zwischen Einzelunterricht und Gruppenkursen.

Eigentlich spricht auch nichts dagegen, beide miteinander zu kombinieren.

Wenn Du also aktuell in der Schule Spanischunterricht hast, kannst Du diesen mit Privatunterricht in Spanisch ergänzen.

Dies kann es Dir ermöglichen, potentielle Lücken zu schließen oder einfach viel besser zu werden und Dein Sprachniveau schneller und tiefgründiger zu entwickeln.

Gruppenunterricht ist meistens billiger und hat den Vorteil, einen Austausch und Kommunikation mit anderen Gruppenteilnehmern zu haben.

Im Einzelunterricht verläuft die Kommunikation direkt zwischen Lehrer und Schüler und hat den Vorteil der individuellen Aufmerksamkeit.

Die Wahl hängt von Deinen Vorlieben und Deinem Budget ab.

2. Spanisch Lernen im Rahmen eines Auslandsaufenthalts

Stelle Dir vor: Augen zu, Augen auf und Du befindest Dich an einem Strand in der Karibik!

Strand und Meer, was braucht man mehr? Ab in den Urlaub. In die Karibik? | Quelle: titoalfredo bei Visualhunt

Alles hinter sich lassen und in ein Land teleportieren, wo alle Spanisch sprechen?

Kuba, Mexiko, Kolumbien, Argentinien, Chile, Costa Rica, Guatemala, Spanien – was für fantastische Reiseziele!

Welches spricht Dich an meisten an?

Los! Fliege hin, rede mit den Einheimischen und verbessere Dein Schulspanisch.

Sei es ein geplanter Sprachaufenthalt in einer Sprachschule oder Urlaub, tauche in die fremde Kultur ein und genieße es.

Versuche dabei, die deutsche Sprache beiseite zu legen und Dich wirklich 100% auf das Spanische einzulassen.

Ein guter Vorsatz: Nur Spanisch sprechen!

Blicke über den Tellerrand: Suche die Gesellschaft Spanischsprachiger Menschen, statt Dich an die eigenen Landsleute zu halten.

Lasse die Unsicherheit hinter Dir und sprich mit den Menschen, die Dich umgeben.

Reise am besten alleine, so kannst Du am besten in die Landeskultur Spaniens oder des Ziellandes in Lateinamerika untertauchen.

Willst Du ein Angebot einer Sprachschule wahrnehmen, so bieten viele Sprachschulen wie etwa Education First (EF) Sprachreisen nach Spanien.

In einer Gastfamilie zu leben und einen Sprachkurs zu belegen ist für viele ein guter Weg zum Erfolg.

Je länger der Auslandsaufenthalt, desto mehr Fortschritte.

Um sich in der Sprache sicherer zu fühlen, lohnt es sich bereits, für einige wenige Wochen zu verreisen.

Mehrere Monate oder gar ein halbes oder ganzes Jahr wären natürlich noch produktiver.

Letzten Endes hängt die Entscheidung von individuellen zeitlichen und finanziellen Mitteln ab.

Für Anfänger ist ein Sprachkurs empfehlenswert. Fortgeschrittene können eher vom natürlichen Sprachbad profitieren: den Alltag auf Spanisch bestreiten.

…Essen bestellen

…nach dem Weg fragen

…sich mit Menschen auf der Straße unterhalten

…eine Wohnung finden und mieten

…ein Praktikum machen…

Und am Abend nur spanisches Radio und Fernsehen! Oder noch besser: in eine spanische Bar gehen und sich in Unterhaltungen verwickeln lassen… So entstehen Erinnerungen – und Freundschaften!

Spanier sind sehr kontaktfreundlich; und Freundschaften mit Spaniern = gratis Sprachunterricht!

Reisen verbessern Dein Sprachniveau, weil Dich die Zielsprache von allen Seiten umgibt:

  • Unterhaltungen mit Einheimischen
  • Konversationsunterricht
  • Gewöhnung an Aussprache und Rechtschreibung
  • Tägliche Herausforderungen

3. Spanisch Lernen Online

Das „World Wide Web“ ist wahrscheinlich der billigste und am leichtesten zugänglichste Weg, um eine Sprache zu lernen.

In der Tat, das Internet ist ein Ozean von Informationen, darunter auch tolle Lerntools für Spanischlerner – und das egal für welchen Geldbeutel.

Selbst die Angebote fürs Spanisch Lernen Kostenlos sind Online vielzählig!

Man braucht Engagement, Motivation und gute Ausdauer, um Spanisch im Internet zu lernen, aber es lohnt sich.

Sowohl Autodidakten, die komplett selbstständig die Sprache lernen wollen, als auch Schüler von Sprachschulen und Sprachkursen, werden dort auf der Suche nach tollen Werkzeugen fündig:

  • Übungen
  • Spiele
  • Videos
  • Podcasts

…und und und…

Im Internet findest Du zahlreiche Quellen, die auf Spanisch verfasst sind.

Willst Du auf Spanisch lesen, so findest Du in Internet E-Books, Blogs, Zeitschriften und ganz banal Webseiten – natürlich auch auf Spanisch.

Lesen erweitert Deinen Wortschatz | Quelle: Visualhunt

Ebenfalls kannst Du mit YouTube-Videos, Aufnahmen von Fernsehsendungen und Podcasts Online Spanisch Lernen.

Außerdem gibt es zahlreiche Werkzeuge, die speziell für Spanischlerner erschaffen wurden: Übungsseiten, Apps und Wörterbücher.

Überraschenderweise ist es im Sinne einer höheren „Motivation“ empfehlenswert, sich für ein Programm oder eine App zu entscheiden, für die man zahlen muss.

Warum? Na, weil man sich dann viel mehr verpflichtet fühlt, wenn Geld im Spiel ist…

Siehe es an wie ein Monatsabo im Fitnessstudio (und nicht wie eine monatliche „Spende“ ans Fitnessstudio… 😉 ).

Eine zahlungspflichtige App trainiert die Sprachkenntnisse so wie Geräte und Sportkurse die Muskeln trainieren.

Es wäre doch schade, das Geld zu verschwenden.

Und dran bleiben ist das A und O beim Sprachen Lernen.

4. Spanisch Lernen in Spanien bzw. durch Sprachkontakt mit Spaniern

Stelle eine Beziehung zu Muttersprachlern her.

Freundschaften zu Spaniern können Dir extrem helfen, Dein Spanisch zu verbessern.

Spanisch live ist viel direkter als jedes Medium. Besser als Musik, Film, Buch und Podcast.

Menschen sind immer noch die beste Quelle. Voneinander und miteinander lernen durch Kommunikation.

Warum nicht in einer Strandbar Kontakte knüpfen? | Quelle: Indigo Skies Photography für Visualhunt

„Wie finde ich spanische Freunde?“, fragst Du Dich vielleicht.

Eine Option ist es, einen Tandempartner zu suchen. Ein Tandem bringt euch beide in ein Win-Win-Verhältnis. Er/sie bringt Dir Spanisch bei, Du ihm/ihr Deutsch.

Mit etwas Glück findest Du bei Facebook eine Gruppe des deutsch-spanisch Stammtisches in Deiner Stadt.

Finde heraus, wann und wo sie sich treffen, und nichts wie hin!

Des Weiteren kannst Du an einem Austauschprogramm teilnehmen, entweder privat oder von Deiner Schule aus.

Erkundige Dich, welche Schulpartnerschaften in spanischsprachigen Ländern an Deiner Schule bestehen.

Bei einem Austauschprogramm wird Dir ein Austauschpartner vermittelt und ein erster Kontakt hergestellt. Dann könnt Ihr euch erstmal mailen oder skypen.

Eine andere Möglichkeiten sind spanische Kulturabende, Filmfestivals und Ähnliches in Deiner Stadt.

Diese werden oft von spanischen Bars, Restaurants und Buchläden oder aber vom lokalen Instituto Cervantes veranstaltet.

Dann nichts wie los… auf die Suche nach neuen spanischen Freunden!

5. Spanisch Lernen und Spaß haben

Lernen und dabei Spaß haben ist heute die Devise!

Bist Du auch ein Fan davon?

Mit Sprach-Apps am Handy Spaß beim Sprachen Lernen haben! | Quelle: Visualhunt

Auswendig lernen mag langweilig und öde erscheinen. Aber mit Bildern und Spielen wirkt das ganze schon ganz anders.

Weißt Du warum? Wenn beim Lernprozess Emotionen mitwirken, lernt der Mensch besser und langfristiger.

Unser Gehirn besteht aus verschiedenen Teilen, die für Emotion und Kognition zuständig sind.

Neurophysiologische Studien haben die Wirkung von Gefühlsregung auf kognitive Leistungen belegt. (Decke-Cornill / Küster, 2014)

Außerdem ist es auch produktiver, in kleinen Happen statt stundenlang ohne Pausen zu lernen.

Immer wieder einige Minuten einer Sprachlernapp widmen, bringt tatsächlich etwas!

Mit interaktiven Apps wie Duolinguo kannst Du je nach Deinem Niveau und Zielsetzung täglich Zeit in Deine Sprachentwicklung investieren.

Dort lernst du Neues und wiederholst immer wieder das Gelernte, um es im Langzeitgedächtnis zu festigen.

Und wenn Du dann tatsächlich merkst, dass Du Fortschritte gemacht hast, dann hat es sich gelohnt!

Dann kannst Du entspannt und zufrieden ausatmen.

Sei einer der Menschen, die ihre Zeit am Handy produktiv nutzen, um im Leben Erfolg zu haben.

Mache Dir Vorsätze wie „10 neue Wörter pro Tag lernen“ und halte Dich dran.

Spaß haben beim Spanischlernen kannst Du außerdem mit Filmen, Serien, Büchern und Musik

…je nach Deinem Geschmack…

…und natürlich auf Spanisch!

Suche Dir am Anfang einfache Werke, für Kinder oder vielleicht die, die Du bereits auf Deutsch kennst.

Je sicherer Du Dich fühlst, desto mehr kannst Du auf authentische, kompliziertere Werke umsteigen.

Dann kannst Du endlich die spanischen Klassiker oder auch moderne Kreationen im Original genießen.

  • Von Garcia Márquez bis Neruda
  • Von Berlanga bis Almodóvar
  • Von Juanes bis Amaral

Oder Dich auch einfach über Kultur, Geschichte und Neuigkeiten der spanischsprachigen Welt aus erster Hand, sprich auf Spanisch, informieren.

  • über die Unabhängigkeitskämpfer Simón Bolívar und Che Guevara…
  • über Mexicos Drogenhandel und die Feier der Toten…
  • oder über Argentiniens Tango und Diktaturen…

6. Deutsch und Englisch dazu nutzen, um Spanisch zu lernen

Häää? Sagten wir nicht eben, dass man in das Spanische und seine Kulturen eintauchen und sich vom Deutschen fern halten sollte?

Ja, aber nicht ganz.

Spanisch (romanische Sprache) stammt wie das Deutsche oder Englische (germanische Sprachen) aus der indoeuropäischen Sprachfamilie.

Das heißt, dass diese Sprachen im fernen Sinne verwandt sind.

Oft ist es sinnvoll, die Wörter auf gemeinsame Wurzeln zurückzuführen, um sich diese besser zu merken.

Einige Worte ähneln eher dem Deutschen, andere dem Englischen. Andere wiederum sind eines anderen Ursprungs (vor allem: Latein und Arabisch).

Suche nach Eselsbrücken und logischen Verbindungen, indem Du die Sprachen vergleichst!

Manche sind eins zu eins identisch.

  • la explosión – Explosion – explosion
  • el horror – der Horror – horror
  • el general – der General – general

Andere haben sich auseinander entwickelt. Man erkennt dennoch die gemeinsame Wurzel.

  • el banco – die Bank – bank
  • la ensalada – der Salat – salad
  • el teléfono – das Telefon – phone

Manchmal findet man das verwandte Wort nur in einer Dir bekannten Sprache, entweder im Englischen oder im Deutschen.

  • el limón – Zitrone – lemon
  • la atención – Achtung- attention
  • el queso – Käse – cheese

Achtung vor „falschen Freunden“: Manchmal scheinen die Wörter ähnlich, bedeutet aber was ganz anderes!

  • la ropa (Kleidung) – rope (Seil)
  • el mundo (Welt) – Mund

*

Zusammenfassend: 

Unsere Tipps sind dazu da, Dich zu orientieren, wie Du am besten in Spanisch Fortschritte machen und solide Grundkenntnisse erwerben kannst.

Das Ziel: das Grundvokabular und die Basisgrammatik beherrschen… und dann zum fortgeschrittenen Level fortschreiten… und dann fließend werden.

Nur Mut, Du schaffst es!

Keine Methode ist perfekt. Du musst herausfinden, was für Dich am besten passt.

Viele Wege führen zum Ziel!

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